Fair-Trade Gemeinde

Fair-Trade-Gemeinde Eppelborn

Die Gemeinde Eppelborn hat das Ziel , Fairtrade Town, also Kommune des fairen Handels zu werden, im Mai 2019 erreicht.  Fair Trade steht unter anderem für faire Arbeitsbedingungen in den Ländern des Südens und Entwicklungschancen. Neben einem Ratsbeschluss, dass die Gemeinde Kommune des fairen Handels werden möchte, musste eine Steuerungsgruppe gebildet werden. Geschäfte und Gastronomiebetriebe wurden davon überzeugt, mindestens zwei fair gehandelte Produkte zu verkaufen oder auszuschenken. Aus der Zivilgesellschaft wurden Institutionen davon überzeugt, sich für Fair Trade zu engagieren.

Fair-Trade-Unternehmen in der Gemeinde Eppelborn

Fair Trade Arbeitsgruppe hat sich getroffen

„Wir werden gemeinsam das Engagement der Fair-Trade Arbeitsgruppe weiter vorantreiben.Auch wenn es aktuell aufgrund der Corona-Pandemie mit all ihren Folgen gerade für die Gastronomie und auch den Handel nicht einfach ist, werden wir in Sachen Nachhaltigkeit weiter am Ball bleiben“, erklärte Bürgermeister Andreas Feld im Rahmen der Sitzung in dieser Woche. Mit Abstand und Alltagsmasken traf sich der harte Kern der Gruppe unter dem Vorsitz von Irene Horras zum Gedankenaustausch. Eine Herausforderung wird die Erneuerung der Zertifizierung sein. Diese steht im Mai 2021 an. Dazu werden aktuell alle Aktivitäten und die teilnehmenden Betriebe zusammengetragen. Sehr wichtig, sagte Horras, ist eine gute Öffentlichkeitsarbeit. „Wir müssen das Thema „Fair Trade“ und ganz besonders die Vielfalt der Produkte den Bürgerinnen und Bürgern vorstellen“, sagte sie. Ein Blick in die Regale der Geschäfte in der Gemeinde Eppelborn zeigt, es gibt viele Möglichkeiten, fair einzukaufen. Sehr gut angenommen wird der Verkauf fair gehandelter Produkte im Lädchen bei den Pfadfinderinnen in Wiesbach. Bürgermeister Andreas Feld hatte sich bei einem Besuch Ende September vom reichhaltigen Angebot der Waren überzeugt. Hier soll voraussichtlich auch die Adventskalender-Aktion in diesem Jahr stattfinden. „Wir müssen gemeinsam neue Wege finden, um weiterhin die Aktion Fair Trade zu unterstützen. Dann steht auch der erneuten Zertifizierung im kommenden Jahr trotz Corona nichts im Wege“, so Bürgermeister Feld abschließend. Ebenso dankte Andreas Feld seiner Vorgängerin Birgit Müller-Closset, Bürgermeisterin a.D. für ihr Engagement in der Fair Trade Arbeitsgruppe, in der sie weiter mitarbeitet.

veröffentlicht 44.KW 2020

Eppelborn ist Fairtrade-Gemeinde: Auszeichnungsfeier wird voller Erfolg

„Wir haben es geschafft, wir sind jetzt Fairtrade-Gemeinde“, freute sich die Eppelborner Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset gemeinsam mit allen Mitwirkenden im Bestreben, Fairtrade Gemeinde zu werden. Und daran waren viele beteiligt, Geschäfts- und Gewerbetreibende ebenso wie zahlreiche Mitarbeiter in Rathaus, Kindergärten, Schulen und Vereine.
Als Fairtrade-Town können sich Städte, kreisfreie Städte, Stadtbezirke, Gemeinden, Verbandsgemeinden, Kreise, Regionen, Inseln und Bundesländer bewerben. Die Teilnahme an der Fairtrade-Towns-Kampagne ist kostenfrei. Für den Titel Fairtrade-Town muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel in allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln. Jede Bürgerin und jeder Bürger kann die Entwicklung seiner Stadt zur Fairtrade-Town anstoßen. Zu den Bewertungskriterien gehören ein formeller Ratsbeschluss der jeweiligen Kommune, die Bildung einer Steuerungsgruppe, die für die Kooperation aller Beteiligter zuständig ist, Auswahl fair gehandelter Produkte, und was hierbei beachtet werden muss, Einbindung der Zivilgesellschaft, also Vereine, Bürger und Gewerbetreibende und die Öffentlichkeitsarbeit.
Alle diese Kriterien habe die Gemeinde Eppelborn erfüllt, sagte der Fairtrade-Ehrenbotschafter Manfred Holz bei der feierlichen Vergabe der Urkunde im big Eppel. Die fünf Anforderungen, diese Bedingungen gelten weltweit, seien hoch, aber erfüllbar, sagte Holz. Eppelborn habe es geschafft, alle Beteiligten hätten an einem Strang gezogen. Eppelborn ist deutschlandweit nun die 602. Kommune, die den begehrten Titel führen darf, im Saarland gibt es ein Dutzend Fairtrade-Kommunen, von denen Saarbrücken vor zehn Jahren die erste Fairtrade-Stadt in Deutschland war.
Fairtrade-Städte fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen. Das Engagement der vielen Menschen zeige, so Manfred Holz, dass eine Veränderung möglich sei, sowie jeder einzelne Mensch etwas bewirken kann. Die Fairtrade-Bewegung setzt sich weltweit für nachhaltiges Wirtschaften und für faire Arbeits- und Lebensbedingungen in den Ländern der sogenannten Dritten Welt ein.
Holz präzisierte und erklärte, dass mit dem Einkauf von Fairtrade-Produkten nichts gespendet werde, sondern es werden faire Preise für Produkte gezahlt, die zum einen einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen leisten und daraus abgeleitet, aktiv Fluchtursachen bekämpfen. Fairtrade sei eine unabhängige Initiative, die nicht selbst als Händler auftrete, so Holz weiter, sondern das Gütesiegel Fairtrade für entsprechend gehandelte Produkte vergebe.

veröffentlicht 21. KW 2020

Steuerungsgruppe Fair Trade informiert über den fairen Handel Aktionstag auf dem Wochenmarkt in Eppelborn

Im Rahmen der „fairen Woche“ führte die Steuerungsgruppe Faire Trade der Gemeinde Eppelborn einen weiteren Aktionstag durch. Auf dem Wochenmarkt in Eppelborn wurde den Besucher/innen ein reichhaltiges Angebot an fair gehandelten Waren angeboten und über den fairen Handel informiert. Es gab Kaffee, Kakao, Schokolade, Reis, Wein, Korbwaren, Lederwaren, Schals und vieles mehr.

Auch konnten einige Produkte davon verkostet werden. Das pikante Bärlauch-Pesto, Vollmilchschokolade, Konditorschokolade vom Café Resch (ebenso mit fairem Kakao) die Popquins (Popcorn aus Reis) und Orangensaft fanden großen Zuspruch.

Eine Kindergartengruppe des Katholischen Kinderhauses St. Josef Eppelborn, die im vergangenen Jahr als Faire Kita ausgezeichnet wurde, besuchte den Stand. Die Kinder hatten die Aufgabe, ein Fair Trade Zeichen zu finden, das auf dem aufgestellten Banner versteckt war. Als Belohnung erhielt jedes Kind eine kleine Tafel Schokolade und einen Einkaufschip mit dem Fair Trade Logo. Das Kinderhaus St. Josef Eppelborn unterstützt ebenso wie die Gemeinde Eppelborn den fairen Handel und führt die Kinder spielerisch an dieses Thema heran.

Die Steuerungsgruppe Fair Trade der Gemeinde Eppelborn bedankt sich bei allen Besuchern und Helfern, die diese erfolgreiche Aktion im Rahmen der „fairen Woche“ unterstützten.

Fair Kochen mit Freude und Genuss

Die kfd St. Pius X Calmesweiler-Macherbach hat gemeinsam mit der Gemeinde Eppelborn einen Kochkurs mit dem Konzept Fair Kochen unter der Leitung von Pfarrer Andreas Paul, geistlicher Begleiter der kfd Trier, aus Hierscheid veranstaltet. Neun Teilnehmer, darunter Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset sowie Irene Horras, Mitglied der Steuerungsgruppe Fair Trade-Eppelborn, kochten am 25. Mai mit fair gehandelten, saisonalen, regionalen und Bio-Produkten im Zeichen des nachhaltigen Handels. In der Gemeinschaftsschule Eppelborn bereiteten die Teilnehmer ein leckeres Menü zu, u.a. eine Mango-Karotten-Suppe, Erdnusseintopf mit Reis, Tomaten-Mango-Hackbällchen auf roten Linsen und als Nachtisch Apfel-Beignets mit Quark-Gries-Schaum sowie Rotwein-Schokoladenmuffins. Dabei lernten alle noch Einiges über den fairen Handel und über die Herkunftsländer der Zutaten, wie zum Beispiel die Philippinen und Mexiko.
Nach dem Kochen, das sehr viel Freude bereitet hat, saßen alle noch zusammen und genossen das selbstgekochte Essen an stilvoll gedeckten Tischen. Der Dank der Hobbyköche geht an alle, die zum Gelingen des Kurses beigetragen haben.

veröffentlicht 22. KW 2018

Faires Wochenende der Pfadfinderinnen Wiesbach

Die Wiesbacher Pfadfinderinnen verfügen über Expertenwissen im Bereich Fair Trade (gerechter Handel) und nachhaltigem Konsum. Die Pfadfinderinnen Wiesbachs schauen bei ihrer Arbeit über Grenzen hinweg. Kauf und Verbrauch fair gehandelter Produkte tragen zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen in Billiglohnländern bei. Beim diesjährigen Gepa Waren Probier- und Verkaufswochenende am 24. und 25. Oktober konnten Interessierte fair gehandelte Produkte aus Ländern der Dritten Welt kennenlernen. Natürlich durfte auch leckerer selbstgebackener Kuchen aus fair gehandelten Zutaten nicht fehlen. Samstags konnte sich die Leitung der Gemeindeverwaltung, Birgit Müller-Closset, selbst von der Fachkompetenz der Pfadfinderinnen Stamm Wiesbach überzeugen. Der Vortrag des Pfarrers Stefan Hippler zum Thema Hope Cape Town – Aidshilfe in Südafrika, stieß auf positive Resonanz. Pfarrer Hippler setzt sich seit 2001 für die Hilfsorganisation Hope Cape Town ein, die von Aids betroffene Kinder und deren Familien unterstützt. Die durch Bilder besonders anschaulich gestaltete Präsentation Stefan Hipplers berührte alle Anwesenden. Aids wütet in der Region in und um Kappstadt wie eine Naturkatastrophe und lässt zahlreiche Kinder als Waisen zurück. Es war schwierig, von diesem hochemotionalen Thema zum Probieren eines afrikanischen Gerichtes überzugehen. Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset zeigte sich beeindruckt von dieser informativen Veranstaltung der Wiesbacher Pfadfinderinnen.

veröffentlicht 44. KW/2015

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