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Was „75 Jahre 20. Juli 1944: Die Konspirateure. Der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli 1944“ Buchvorstellung zu mutigen Frauen und Männern des Südwestens
Wann 16.05.2019
von 19:30 bis 21:30
Wo Koßmannforum, big Eppel, Europapltz 4, 66571 Eppelborn
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Der 75. Jahrestag des 20. Juli 1944 ist auch für das Saarland ein bedeutender Anlass des Gedenkens. Denn Saarländer wie Bartholomäus Koßmann oder Christian Fries gehörten direkt hinter den rund 200 militärischen und zivilen  Hauptplaner*innen des Attentats auf Hitler zu denjenigen, die bereit gestanden hätten, nach einem gelungenen Umsturz politische oder administrative Funktionen zu übernehmen. Koßmann gehörte zum christlichen Flügel der "Bewegung des 20. Juli" (Elisabeth Schwamb). Der gebürtige Saarländer Fries zählte zu den sozialdemokratischen "Leuschner-Leuten" und spielte am Tag des Attentates eine führende Rolle in Frankfurt am Main. Im neuen Buch "Die Konspirateure. Der zivile Widerstand hinter dem 20. Juli" (Verlag wbg theiss Darmstadt) von Marie-Christine Werner und Ludger Fittkau wird die Geschichte entschlossener Frauen und Männer erzählt, die ihr Leben riskierten, um das Stauffenberg-Attentat auch in der Fläche zu einem erfolgreichen Umsturz weiter zu führen. Im Vortrag über diese bisher bundesweit wenig bekannte Seite des 20. Juli 1944 werden die beteiligten Saarländer sowie mutige Frauen aus Rheinland-Pfalz (Elisabeth Schwamb, Mathilde Gantenberg) im Vordergrund stehen.

 Koßmann Fries

Zu den Vortragenden:

Marie-Christine Werner: Jahrgang 1971, Staatsangehörigkeiten: deutsch und französisch. Studium: Komparatistik, Italianistik, Völker- und Europarecht in Saarbrücken, Abschluss: Magister Artium. Journalistisches Volontariat bei SDR/SWR in Stuttgart, seit 2000 Redakteurin, Moderatorin SWR2 in Mainz, außerdem Autorin auch längerer Sendungen, die sich immer wieder auch mit der Zeit des Nationalsozialismus befasst haben, wie zum Beispiel die Flucht einer jüdischen Sängerin aus Kaiserslautern nach Argentinien, "Die schwarze Schmach" - schwarze Kolonialsoldaten als Besatzer nach dem ersten Weltkrieg, etc.

 

Ludger Fittkau: Nach dem Abitur leistete der gebürtige Essener (Jahrgang 1959) im Ruhrgebiet Zivildienst in einem Altenpflegeheim und studierte Sozialpädagogik.  Ab Mitte der 80er Jahre offene Jugendarbeit in Essen und Oberhausen, seit 1994 freier  journalistischer Mitarbeiter u.a. für den WDR und den Deutschlandfunk. An der Fernuniversität Hagen Studium der Sozialwissenschaften. Promotion 2006 im Fach Soziologie.  Seit 2013 berichtet Ludger Fittkau als Landeskorrespondent aus Hessen für den  Deutschlandfunk; zuvor war er seit 2009 Rheinland-Pfalz-Korrespondent des DLF in Mainz.

 

Der Eintritt zu der Buchvorstellung ist frei.

 

Eine Veranstaltung der Gemeinden Eppelborn und Tholey und der Bartholomäus-Koßmann-Stiftung