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Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Humes

 

Kirche Humes

Im selben Jahr wurde mit dem Bau der  Kirche Mariä Himmelfahrt nach Plänen des Baumeisters Lambert von Fisenne/Gelsenkirchen begonnen. Kurz vor Vollendung des Bauwerks stürzte am 31. Oktober 1897 der Turm, dessen Fundamente nicht ausreichend tragfähig waren, ein und riss einen Teil des linken Seitenschiffes mit. Die Einsegnung der Filialkirche der Pfarrei Wiesbach fand schließlich am 30. Oktober 1898 statt und die Konsekration der Kirche erfolgte am 13. Juli 1907. 

In den Jahren 1952/53 wurde die Kirche nach Plänen des Saarbrücker Architekten Moritz Gombert wesentlich erweitert, da die Einwohnerzahl von Humes stark gestiegen war, und 1971/72 der Chorraum entsprechend den Forderungen des Konzils umgestaltet. Die Neuausmalung 1992  war erforderlich geworden, da ein Schwelbrand am 14. März 1989 das Kircheninnere erheblich verschmutzte, besonders den Chorraum.

Baumeister von Fisenne hat wie viele andere Architekten im Zeitalter des Historismus im Innenbereich stilfremde Elemente, in diesem Falle vorwiegend neugotische Bögen, verwandt. Mächtige Säulen tragen die Kreuzrippengewölbe der vierjochigen Pseudobasilika, die Gurtbögen und die Bogenstellungen zu den arkadenähnlichen Seitenschiffen. Das Gratgewölbe des breit gelagerten, konisch zulaufenden Chorraums schmückt eine aufwändige Rosettenmalerei.

Der 38 m hohe  Südwestturm mit Pyramidendach dominiert die Außenansicht. Als passendes Gegenstück und stilgerechte Ergänzung wurde bei der Erweiterung der Kirche 1952/53 über dem Chorraum ein Dach mit überhöhtem Querfirst errichtet. Das „angehängte“ Treppentürmchen ist ein typisches Merkmal Fisenne’scher Arbeit.

1949 erwarb die Pfarrgemeinde einen neuen Flügelaltar, geschaffen von dem Morbacher Bildhauer Rudolf Höfle, der die Himmelfahrt Mariens darstellt.

Künstlerisch bedeutsame Sakralgegenstände  in der Kirche sind eine um 1800 geschaffene Monstranz, ein Altarstein , der dem Mauerwerk der vom hl. Martin gegründeten Klosterkirche in Tours entnommen ist, ein Kruzifix aus dem frühen 19. Jahrhundert und der Flügelaltar von 1949.

Zwischen Kirche und Pfarrsaal befindet sich die Lourdesgrotte, die mit Steinen vom Neunkircher Eisenwerk errichtet und am 10. Dezember 1955 eingesegnet  wurde.

So finden Sie die Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Humes
Im Ortszentrum von Humes gegenüber dem Schulgebäude an der Straße „In der Humes“ gelegen