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Die Bürgermeisterin informiert

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Bürgermeisterin Müller-ClossetIn der Gemeinderatssitzung letzte Woche wurde aus meiner Sicht unsachlich und mit viel Polemik über den Standort der neuen Kita in Dirmingen diskutiert. Ein solches Verhalten zeugt von mangelndem Respekt gegenüber anderen Ratsmitgliedern und bedauerlicherweise auch gegenüber der Verwaltung, der man hinsichtlich eines Gutachtens ein mangelhaftes Resultat vorwarf. Der Gemeinderat von Eppelborn ist ein demokratisch gewähltes, von Bürgern legitimiertes Kommunalparlament, in dem die Ratsmitglieder respektvoll und höflich miteinander umzugehen haben. Das rüpelhafte Verhalten im Gemeinderat sollte sich darüber hinaus nicht noch in ungebührlicher Weise in sozialen Netzwerken fortsetzen. Urteilen Sie selbst.

 

Historie Kinderhaus Dirmingen

Vom 1. August 2013 an haben Eltern von Ein- bis Dreijährigen einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz.

2.02.2012: Gemeinderat beschließt: Neben 5 Krippenplätzen sollen noch 15 weitere Krippenplätze in Dirmingen eingerichtet werden.

23.11.2012: Gemeinderat beschließt, dass in Dirmingen nur noch eine Kindertageseinrichtung unterhalten werden soll mit mehr als 2 Gruppen.

23.11.2012: Runder Tisch Kinderhaus Dirmingen im Rathaus mit allen Beteiligten

18.12.2012: Runder Tisch im Rathaus mit Vertretern der evangelischen und katholischen Kirche,  der Rothenbergschule sowie der Gemeinde. 3 Standorte werden besprochen: ev. Kita am Render, kath. Kita am Rothenberg und Kita an der Grundschule Dirmingen. Es wird Konsens erzielt von allen Beteiligten, dass der Schulstandort die meisten Vorteile bietet. Falls es Probleme geben sollte, sollte auch das Gebäude der kath. Kita in die Planungen einbezogen werden.

26.03.2013 Fraktionsgipfel: Die CDU Fraktion spricht sich gegen den Schulstandort aus.  Stattdessen fordert sie gegen den Rat der Verwaltung zwei zusätzliche Gutachten zur Wertermittlung der katholischen Gebäude (Gutachterausschuss des Landkreises) und eine vergleichende Standortanalyse der beiden Standorte durch einen externen Fachmann. Die Kosten von rund 4.000 Euro für beide Gutachten trägt die Gemeinde.

15.05.2013: Inklusionsveranstaltung Borrwieshalle: Schule und Kommune  auf dem Weg zum gemeinsamen Lernen mit Dr. Ilka Hoffmann, Inklusionsbeauftragte des Bildungsministeriums. Rothenbergschule, Grundschule, Lebenshilfe und Kitas sind bereit den Weg einer inklusiven Betreuung und Unterrichtung mitzugehen, favorisiert wird der Schulstandort.

29.05.2013: Gemeinderatssitzung. Auf der Grundlage der vorliegenden Gutachten favorisiert die Verwaltung den Schulstandort aus wirtschaftlichen Gründen und aus städtebaulicher Sicht und besonders wegen der bestmöglichen Kooperation zwischen Kita und Grundschule und der Inklusion für behinderte Kinder. Die Investitionskosten sind zwar um 100.000 EURO höher, aber am Schulstandort entsteht ein neues Gebäude mit  zukünftig erheblichen Betriebskosten-vorteilen durch Nahwärmeversorgung, höherer Energieeffizienz, geringere Energiekosten usw. Während am Alternativstandort Rothenberg langfristig jährliche Mehrkosten von 23.000 Euro erwartet werden. Die Mehrheitsfaktion verhindert durch Auszug aus dem Gemeinderat die Abstimmung über diesen Punkt, Vertagung auf die Sitzung vom 27. Juni 2013.