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Maßnahmen zur Bekämpfung der Herkulesstaude

Die Herkulesstaude, auch Riesenbärenklau genannt, ist eine Pflanze, die aus dem Kaukasus als Neophyt zu uns gekommen ist. In unserer Gemeinde ist die Herkulesstaude auch anzutreffen, da sie sich rasch vermehrt. In Verbindung mit Tageslicht können die Extrakte des Bärenklaus zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen führen.

Wie die Fakten zeigen, stehen jedoch 86 % der Herkulesstaude in der Gemeinde Eppelborn im Naturschutzgebiet. 85% der von der Pflanze befallenen Flächen befinden sich nicht im Eigentum der Gemeinde, sondern sind Privatflächen. Die verbleibenden 15% beschäftigen Verwaltung und Bürger gleichermaßen. Eine flächendeckende Bekämpfung ist eine Sisyphusarbeit, da die Herkulesstaude sich äußerst hartnäckig vermehrt. Ihre Samen sind schwimmfähig. Nach der Hauptwachstumsphase können auch während des Sommers weitere Jungpflanzen austreiben, sodass unter Umständen eine Bekämpfung bis September notwendig ist.

Die Leitung der Verwaltung, Birgit Müller-Closset, nimmt ihre Verantwortung ernst. Wie wissenschaftliche Studien beweisen, stellt eine flächendeckende Aktion ein wenig erfolgversprechendes Unterfangen dar. Der Nutzen eines solchen Versuches steht in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand. Die Entfernung der Pflanze kann deshalb nur dort sinnvoll sein, wo ein direkter Kontakt mit der Haut möglich ist.

Daher ist der Baubetriebshof der Gemeinde in regelmäßigen Abständen zur Bekämpfung des Riesenbärenklaus an öffentlichen Straßen, Wegen sowie. Spielplätzen, unterwegs. Die sachkundigen Mitarbeiter um Stefan Hinsberger entfernen mit Vorsicht und Sorgfalt die Wurzeln der Giftpflanze bis zu 15 Zentimeter unter der Erde oder setzen Pflanzenschutzmittel ein. Unsere Fotos zeigen den Gärtner und sein Team am 29. Juni bei der Bekämpfung der Herkulesstaude entlang eines Fußwegs an der Ill in Eppelborn.

Bärenklau1  Bärenklau2

Die Gemeinde ist daneben auch auf die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Liebe Eltern, Lehrer/innen und Erzieher/innen: Klären Sie bitte unsere Kinder über die Folgen eines Kontaktes mit dem Riesenbärenklau auf. Sollte dennoch einmal ein direkter Kontakt der Pflanze mit der Haut stattfinden, waschen Sie den Pflanzensaft direkt danach mit Wasser ab. Dann besteht keine größere Verletzungsgefahr. Falls das nicht möglich sein sollte, gehen Sie zu einem Arzt.