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Besuch der Landeserstaufnahmestelle in Lebach

Am letzten Freitag machte sich Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset gemeinsam mit dem stellvertretenden Ortsvorsteher des Ortsteils Wiesbach, Peter Stein, Fachbereichsleiter Leo Peter, dem Ersten Beigeordneten des Landkreises Neunkirchen, Karlheinz Müller, den weiteren Verantwortlichen des Landkreises Neunkirchen, sowie Diakon Naumann vom Ehrenamtsnetzwerk der Gemeinde Eppelborn ein Bild der Landeserstaufnahmstelle für Vertriebene und Flüchtlinge in Lebach. Zurzeit sind über 1800 Menschen in Lebach untergebracht. Der Leiter der Einrichtung, Herr Pontius, informierte die Besucher über die besonderen Herausforderungen, vor denen Personal und Freiwillige tagtäglich stehen. Es erfordert einiges an Logistik, eine so hohe Anzahl von Menschen zu versorgen. Um neueingearbeitete Mitarbeiter nach gewisser Zeit auch weiterhin beschäftigen zu können, schlägt der Leiter der Landeserstaufnahmestelle, Herr Pontius, den Einsatz von Personal vor, das für längere Zeit in Lebach verbleiben kann.  Die Bürgermeisterin schaute sich auch an, wie die Ausgabe der Essenspakete abläuft. Geduldig warten die Flüchtlinge in langen Schlangen auf ihre Zuteilungen. Da die Plätze in den Gebäuden mittlerweile alle belegt sind, musste man dazu übergehen, die Flüchtlinge in Zelten unterzubringen. Diese Unterkünfte verfügen über einen Holzboden und sind beheizt. In Gesprächen mit den Bewohnern der Landeserstaufnahmestelle war die Dankbarkeit zu spüren, hier einmal aufatmen zu können und in Sicherheit zu sein.

Wenn Menschen neu in der Landeserstaufnahmestelle ankommen, erhalten sie zunächst einmal Gelegenheit dazu, sich von den Strapazen der Flucht zu erholen und zu schlafen. Danach werden sie registriert. Für Neugeborene gibt es eine Hebamme in der Einrichtung, die auch werdende Mütter unterstützt. Die Bewohner schlafen dicht an dicht; aufgrund der Enge ist keine Privatsphäre möglich. Um ein wenig Abwechslung zu ermöglichen, wurde ein Multifunktionsfeld eingerichtet, auf dem vor allem Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit dazu geboten wird, Sport zu treiben. Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset zeigte sich beeindruckt davon, was das Personal der Einrichtung, die freiwilligen Helfer, sowie die Mitarbeiter des DRK und des diakonischen Hilfswerkes, Tag für Tag leisten und bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen. In einer Zeit, in der es immer häufiger zu Hetze gegen diejenigen kommt, die vor Krieg und Verfolgung Schutz bei uns suchen, ist solches Engagement besonders wichtig und verdient unseren Respekt. Auch die vielen Spenden der saarländischen Bevölkerung sind ein bedeutendes Zeichen für die gelebte Hilfsbereitschaft in unserem Bundesland.

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