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Die Bürgermeisterin informiert:

 

„Die Welt ein bisschen gerechter machen“
Großartiges Bürgerengagement in unserer Gemeinde

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es ist mir ein großes Anliegen, Ihnen allen, die Sie ehrenamtlich tätig sind und sich in hohem Maße für soziale, kulturelle, sportliche und religiöse Belange einsetzen, aufrichtig dafür zu danken.
In einer zunehmend von Rücksichtslosigkeit und Egoismus geprägten Welt mit großer Ungleichheit zwischen Arm und Reich handeln Sie solidarisch und mitfühlend.
Viele von Ihnen helfen notleidenden Menschen, setzen sich für sie ein. Sie opfern Zeit und Engagement für unser Gemeinwohl. Vielen Dank auch den stillen HelferInnen rund um das soziale Wohl und die Fürsorge von einsamen, kranken und bedürftigen Menschen - diese Nachbarschaftshilfe ist unendlich wertvoll in unserem Gemeinswesen.

Ein großartiges soziales Vorzeigeprojekt in unserer Gemeinde ist die Eppelborner Tafel mit über 40 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die unermüdlich jede Woche mittwochs Lebensmittel in der Juchemstraße ausgeben und zu Bedürftigen nach Hause bringen. Der rührige 1. Vorsitzende Karl-Heinz Rau hat ein engagiertes Vorstandsteam aus allen gesellschaftlichen Bereichen und Altersgruppen hinter sich. Viele Organisationen, Firmen und Einzelpersonen aus unserer Gemeinde leisten Geld- und Sachspenden an die Eppelborner Tafel. Ich darf mich gemeinsam mit Herrn Rau für diese Spendenbereitschaft bedanken, denn es kommen täglich immer mehr Menschen hinzu, die nur mit Hilfe der Tafel menschenwürdig leben können, darunter viele Kinder. Einen herzlichen Dank an die HelferInnen der Eppelborner Tafel. Sie leisten Großartiges.

Ein weiteres herausragendes soziales Projekt stellt unser ehrenamtliches Flüchtlingsnetzwerk mit weit über 60 Helferinnen und Helfern dar. Die Hilfsbereitschaft gegenüber denjenigen, die durch Krieg, Terror und Verfolgung ihre Heimat verlassen mussten, ist in Eppelborn sehr groß. Mittlerweile wohnen über 200 Flüchtlinge in unserer Gemeinde, die vorbildhaft von Paten und Helfern des Netzwerks betreut werden. Die Helfer begleiten und fahren die Flüchtlinge zu Behörden, Sprachkursen, Ärzten, Krankenhäusern, Sozialbehörden und vieles mehr. Sie helfen Flüchtlingen bei der Bewältigung des schwierigen Alltags in einer für sie fremden Welt; sie sind einfach für die Sorgen dieser Menschen da. Es ist eine wirklich großartige Integrationsleistung, die diese freiwilligen Helfer vollbringen. Viele arbeiten unermüdlich bis zur Erschöpfung. Ihnen allen zu danken ist mir ein Herzensanliegen. Denn Sie setzen damit auch ein positives Zeichen gegen eine gefühlte zunehmende Fremdenfeindlichkeit in unserem Land.

Die Welt ein bisschen gerechter und friedvoller zu machen, ist das ganz große Anliegen unserer Pfadfinderinnen und unserer KfD-Frauen, die sich in vielen Bereichen wie z.B. Missionshilfe, Friedensaktionen, Mithilfe bei Pfarrfesten usw. für eine bessere Welt engagieren. Ihr mutiger und starker Einsatz für die Armen und für die Bewahrung unserer Schöpfung ist bewundernswert.

Mit Herzblut und Sinn etwas in seinem Ortsteil tun, in seinem Wohnquartier, in seinem Lebensbereich, das machen jetzt erstaunlich viele Menschen in unserer Gemeinde. Mann/Frau frühstückt gemeinsam, generationenübergreifend und entwickeln soziale und kulturelle Konzepte für die Gesellschaft von morgen, kümmern sich um ältere und demenzkranke Menschen, so wie z.B. das Café Vergissmeinnicht des DRK Eppelborn.

Trotz Defiziten in unserem Haushalt sind wir eine sehr reiche Kommune, denn bei uns leben Menschen mit hohen menschlichen und sozialen Werten.

Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen 4. Advent
Ihre Bürgermeisterin
Birgit Müller-Closset