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Kumbia 333: Ein ganz besonderes Theatererlebnis im big Eppel

 

Das Mutanth-Theater aus Saarbrücken stieß im big Eppel am 07. Oktober auf äußerst positive Resonanz. Das gezeigte Stück Kumbia 333 - Mein Schicksal ist die Flucht, meine Heimat die Musik - könnte aktueller nicht sein. Es thematisiert die Flucht der Hauptfigur Lorenzo aus Kolumbien, der aufgrund seines gewerkschaftlichen Engagements seine Heimat verlassen muss. Zudem hat Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos gerade den Friedensnobelpreis erhalten. Trotz der hohen Aktualität haben lediglich 50 Zuschauer die Abendvorstellung besucht.

Die Veranstaltung der Gemeinde Eppelborn wurde von den Akteuren um den künstlerischen Leiter Miguel Bejarano Bolìvar als spanisches Tanztheaterstück mit deutschen Untertiteln umgesetzt. Die Zahl 333 im Titel erklärt sich aus der Zusammensetzung der Cumbiamusik und des Cumbiatanzes: drei Trommeln führen den Rhythmus, drei Künste (Theater, Musik und Tanz) werden im Stück zu einem harmonischen Ganzen geführt und drei Kulturen haben die Cumbiamusik und den Tanz beeinflusst: die spanische, die afrikanische und die indigene (eingeborene). Das Stück nahm die Zuschauer mit auf die Flucht des Hauptdarstellers Lorenzo von Kolumbien über Mexiko nach Deutschland. Auf seinem Weg begegnet ihm immer wieder der Tod, der ihn zu verfolgen scheint. Doch die Kumbiamusik (in diesem Stück mit K) hilft Lorenzo in jeder noch so schwierigen Situation. Sie erinnert ihn an seine Heimat und gibt ihm Kraft. In Deutschland begegnen ihm kalte Wetterverhältnisse und Menschen, die den ganzen Tag arbeiten. Letztendlich kehrt der Hauptdarsteller in seine Heimat zurück. Das offene Ende lässt den Zuschauer mit der Frage zurück, ob Lorenzo untertaucht oder ob der Tod ihn ereilt.

Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset war begeistert von der emotionsgeladenen Spielweise der Darsteller. Sie investierten viel Herzblut in die Verkörperung der Charaktere, sodass das Publikum mitlitt und mitfieberte mit Lorenzo, Margarita und den anderen vom Schicksal schwer getroffenen Figuren.