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Die Bürgermeisterin informiert:

Neues Jahr, neue Herausforderungen

 

Liebe Mitbürgerin und lieber Mitbürger,

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ein ereignisreiches Jahr für die saarländischen Kommunen ist zu Ende gegangen mit vielen neuen Aufgaben und Herausforderungen. Im Vordergrund stand die Unterbringung der vielen zu uns kommenden, vor Krieg und Gewalt fliehenden Menschen. Wir alle haben uns dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe gestellt und tatkräftig gemeinsam mit unserem Netzwerk von Ehrenamtlichen unseren Beitrag dazu geleistet. Dies tun wir weiterhin, denn die große Aufgabe der Integration wird uns noch über das kommende Jahr hinaus begleiten. Wir sind und bleiben eine offene, demokratische Gesellschaft.

Daneben standen viele Bauprojekte in unserer Gemeinde an, die zum Teil jetzt abgeschlossen sind. Einige werden im neuen Jahr fortgesetzt. Die großen Gewinner hierbei sind unsere Kinder. Die neue Kindertagesstätte in Dirmingen wird im Sommer 2017 fertiggestellt sein. Die Planung für eine neue Kindertagesstätte in Wiesbach läuft. Neue Krippenplätze für Humes stehen in der Planung. Unsere freiwilligen Betreuungseinrichtungen am Nachmittag werden weiterhin optimiert. Ein neues Jugendzentrum entsteht im neuen Jahr in Eppelborn. Wir sind eine familienfreundliche Kommune und werden dies auch bleiben. Der Sportstättenentwicklungsplan ist da. Daraus abgeleitete Investitionsmaßnahmen gehen wir im neuen Jahr konstruktiv an. Der Gemeinderat trifft die notwendigen Entscheidungen. Neben Fußballvereinen sollte der Gemeinderat ebenso dringend erforderliche Investitionsmaßnahmen anderer sporttreibender Vereine planerisch berücksichtigen.

Und ganz wichtig: Unser Zentrum in Eppelborn muss gestärkt werden, die Infrastruktur an Geschäften, Dienstleistungen und sozialen Einrichtungen gilt es, für die Zukunft zu erhalten und zu optimieren.

Sobald der bereits beschlossene zentrale Versorgungsbereich in unser städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) aufgenommen wird und dies passiert noch im Januar, fließen erhebliche Fördergelder von Land und Bund in unser Zentrum.

Das alles ist positiv. Trotzdem gibt es Schattenseiten unseres digitalen Zeitalters. Bewusst gestreute unwahre, gar polemisierende Äußerungen gibt es auch in Teilen unserer Kommunalpolitik. Unwahre und unsachliche Äußerungen in sozialen Netzwerken haben mit verantwortungsvoller Politik nichts zu tun. Gerade in einer kleinen Kommune wie der unseren, in der es wenig finanzielle Spielräume gibt, müssen alle demokratischen politischen Kräfte zum Wohle der Gemeinde konstruktiv zusammenarbeiten.

In diesem Sinne sollten wir gemeinsam im neuen Jahr eine bessere politische Kultur in unserer Gemeinde anstreben. Sie als Bürger/in haben ein Recht darauf. Eine zukunftsweisende und bürgernahe Politik ist dringend gefragt. Die kommunale Selbstverwaltung ist ein hohes Gut und eine Quelle von Innovation, die es zu schützen gilt.

Ich bedanke mich an dieser Stelle herzlich bei all denjenigen, die mit Ideen, Geld und privatem Engagement unsere kultur- und sporttreibenden Vereine unterstützen und fördern und sich für soziale Zwecke einsetzen. Danke auch an unsere Unternehmer/innen, die mit großer Verantwortung für Arbeitsplätze sorgen und unser Kultur- und Vereinsleben nachhaltig unterstützen. Einen großen Dank an unsere Hilfsorganisationen einschließlich der Feuerwehr, die das ganze Jahr über zu jeder Tages- und Nachtzeit für die Sicherheit von uns allen sorgen.

Ich würde mich freuen, Sie beim Neujahrsempfang am Sonntagnachmittag begrüßen zu können.

Ich wünsche Ihnen für das Jahr 2017 etwas mehr Ruhe und Gelassenheit und viel Gesundheit.


Ihre Bürgermeisterin
Birgit Müller-Closset