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Menschen mit Demenz und deren Angehörigen die Hand reichen: Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset unterzeichnet für die Gemeinde Eppelborn eine Kooperationsvereinbarung

Etwa 21.000 Menschen im Saarland sind von Demenz betroffen. Die Erkrankten und ihre Angehörigen wissen oft nicht, wo sie Hilfe bekommen können. Das möchte ein auf Langfristigkeit angelegtes Demenznetzwerk im Landkreis Neunkirchen ändern. Am 17. Mai unterzeichneten zahlreiche Akteure, die sich mit Demenz beschäftigen, im Kreissozialamt in Ottweiler eine Kooperationsvereinbarung zur Verbesserung der Pflege-und Versorgungsqualität demenziell erkrankter Menschen. Landrat Sören Meng, erster Vorsitzender des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen, hatte gemeinsam mit Prof. Dr. med. Ingo Vernaleken, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins und Chefarzt des Neunkircher Fliednerkrankenhauses, dazu eingeladen. „Keiner ist allein“, fasste der Landrat das Motto der Kooperation zusammen.
Zu denjenigen, die zusammen arbeiten möchten, zählen Pflegeeinrichtungen, Wohlfahrts- und Sozialverbände, Kommunen, Ärzte, Krankenhäuser und Selbsthilfeorganisationen. Auch Betroffene und Angehörige sind zur Mitarbeit eingeladen. Das Netzwerk Demenz hat dem Demenzverein im Landkreis Neunkirchen die hauptamtliche Netzwerkkoordination übertragen. Das Netzwerk möchte unter anderem das Recht auf Hilfe zur Selbsthilfe stärken und für ergänzende Hilfe durch Dritte eintreten, sodass Betroffene ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können. „Dank der Kooperationsvereinbarung kann nun beim Verband der Ersatzkassen ein Antrag auf Förderung des Netzwerkes gestellt werden“, so Prof. Dr. med. Ingo Vernaleken,
Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset findet es lobenswert, dass Menschen mit Demenz und deren Angehörige sich nun Hilfe suchend an das Netzwerk wenden können und in dieser schwierigen Situation Unterstützung erfahren.

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