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Frisch gebackenes Brot, Gesang und Wein beim 40. Humeser Backowefeschd

Die Idee zu einem „Backowefeschd“ stammte bereits aus dem Jahr 1978. Der Ideengeber war Heinz Niesen, damals Vorsitzender des Gesangvereins Humes. Seit 40 Jahren feiert man nun schon in und mit der Humes Dorfgemeinschaft dieses originelle Fest. Ein Backofen wurde angeschafft und die Brotlaibe wurden frisch gebacken beim Fest verkauft. Eine weitere Aufwertung des Festes gab es als der Gesangverein im Jahr 2016 mit seinen Fest den neuen Humeser Dorfplatz mit allen Bürgerinnen und Bürgern einweihen durfte.

Ein Teil des Gewinnes wird wie in jedem Jahr für soziale Projekte gespendet. Es wurden bereits unter anderem die OP eines polnischen Kindes in Deutschland, sowie die Eppelborner Tafelrunde, First Resonder, der Förderverein der Kirche Humes, die Montessori-Schule in Humes und auch die Opfer der Driminger Flutkatastrophe unterstützt.

Das Jubiläumsfest stand in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Landrat Sören Meng. In seiner Vertretung hatte der Kreisbeigeordnete und Humeser Bürger Karlheinz Müller zusammen mit Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset die Ehre und das Vergnügen, das Fass mit dem Festbier anzuschlagen. Wer wollte, konnte das Fest aber auch mit einem Schlückchen gezapften Saarwein, Winzersekt oder Cocktails vom Weingut Klostermühle aus Ockfen/Saar eröffnen, bevor die Live-Band „Mittendrin“ unter regem Zuspruch der zahlreichen Gäste eine Stimmungsrakete nach der anderen steigen ließ.

Schon am Eröffnungsabend stieg der Duft frischen Brotes über den Dorfplatz. Seit dem frühen Morgen hatten die Brotbäcker und -bäckerinnen des Gesangvereins für rund 300 Brote gesorgt – und die warteten nicht lange auf ihre Käufer. Schinken-Käseweck, saftige Schnitzel mit Salat von der Metzgerei Trenz Bubach, Brezeln. Frisch hergestellte Elsässer- und Apfel-Zimtflammkuchen ergänzten das kulinarische Angebot.

Am darauffolgenden Sonntag spielte, wie in den letzten 39 Jahren, der Fanfarenzug der Kolpingfamilie Humes zum Frühschoppen auf. Zur Kaffeezeit unterhielt der Akkordeonverein 1964 Dirmingen. Aber auch das kostenlose Gesichterschminken fand besonders bei den jungen Gästen großen Anklang. Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums gab es in diesem Jahr auch eine Verlosung. Beim jedem Kauf eines Brotes konnte das gleichzeitig erworbene Tombola-Los Glück bringen.

„Dass wir Feste feiern können sieht man, aber wir sind in erster Linie ein Gesangverein und würden uns sehr freuen, wenn wir Verstärkung bekämen durch Sängerinnen und Sänger die uns im Chorgesang unterstützen würden“ betont der Vorsitzende des Gesangvereins Humes, Klaus Werner Egler. Vielleicht war der Storch auf dem Grundschuldach, der den Eröffnungsfeierlichkeiten beiwohnte, in diesem Sinne ein viel versprechendes Zeichen.

Bürgermeisterin Birgit Müller-Closset gratulierte dem Verein für sein außergewöhnliches Jubiläum und dankte auch im Namen der Gäste allen Beteiligten für dieses gelungene Jubiläumsfest.

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Fotos Gemeinde