Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Navigation

Sie sind hier: Startseite / Mein Eppelborn / Presse / Presse 2018 / KW 43 / Grundschule Wiesbach-Dirmingen will Naturparkschule werden Kooperationsvereinbarung zwischen der Grundschule Wiesbach-Dirmingen, dem Naturpark Saar-Hunsrück und der Naturpark-Gemeinde Eppelborn unterzeichnet

Grundschule Wiesbach-Dirmingen will Naturparkschule werden
Kooperationsvereinbarung zwischen der Grundschule Wiesbach-Dirmingen, dem Naturpark Saar-Hunsrück und der Naturpark-Gemeinde Eppelborn unterzeichnet


Im Beisein zahlreicher Gäste aus dem Schul- und Bildungswesen, Vertretern der außerschulischen Umweltbildungspartner des Naturparks, Kooperationspartnern sowie Schülerinnen und Schüler ist der Startschuss für eine neue Naturpark-Schule in der Naturpark- Gemeinde Eppelborn gefallen.
Schulleiterin Jennifer Mees und die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Wiesbach-Dirmingen möchten eine neue Naturpark-Schule im länderüberschreitenden Naturpark Saar-Hunsrück werden. Hierzu wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Grundschule Wiesbach-Dirmingen, dem Naturpark Saar-Hunsrück und der Naturpark-Gemeinde Eppelborn unterzeichnet. Die Grundschüler boten während der Veranstaltung ein vielfältiges Angebot von Gesang, Poesie und sogar ein Kartoffelfeuer wurde entfacht.
„Die Schülerinnen und Schüler sollen den Naturpark erleben und begreifen. Kinder müssen auf mehr Naturwissen neugierig gemacht werden, damit eine Identifikation mit der Heimat, ein Wir-Gefühl, entsteht“, erklärt der stellvertretende Naturpark-Vorstandsvorsitzende Landrat Udo Recktenwald. „Themen unserer Heimat wie Natur, Umwelt und die damit verbundene regionale Kultur spannend und zeitgemäß unseren Kindern und Jugendlichen zu vermitteln - das ist der Grundgedanke der Naturpark-Schulen“, ergänzt Landrat Recktenwald zur Beteiligung des länderüberschreitenden Naturparks Saar-Hunsrück am bundesweiten Modellprojekt.
„Seine Heimat zu erleben und neu zu entdecken, seine Wurzeln zu kennen - das schafft Identität. Wir freuen uns sehr über die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Naturpark Saar-Hunsrück am bundesweiten Modellprojekt teilnehmen zu können. Dies eröffnet uns viele spannende Möglichkeiten, den Kindern die Umwelt und Kulturlandschaft ihrer Heimat näher zu bringen und sie für den Erhalt der biologischen Vielfalt zu begeistern“, so Schulleiterin Jennifer Mees.
„Die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Wiesbach-Dirmingen können nun als Naturpark-Schule ihre Umgebung noch bewusster wahrnehmen. Unsere Kinder und Jugendlichen werden als kommende Generationen die Biodiversität in unserem Naturpark gestalten, erhalten und nutzen. Die eigenen und gemeinsamen Naturerfahrungen werden die Kinder dabei unterstützen, auch selber gesellschaftliche Verantwortung für die biologische und kulturelle Vielfalt in unserer Naturpark-Gemeinde und darüber hinaus zu übernehmen“, so Birgit Müller-Closset, Bürgermeisterin der Naturpark-Gemeinde Eppelborn.
Ziel des Projektes ist es, dass eine feste, dauerhafte Kooperation zwischen dem Naturpark Saar-Hunsrück und den Schulen im Naturpark aufgebaut wird. „Mit der Naturpark-Schule wird ein stärkerer Heimatbezug hergestellt: Wo lebe ich? Welche natürlichen Ressourcen haben wir? Was sind unsere Natur- und Kulturschätze? Was kann ich in unserer Landschaft „lesen“? Was ist meine Heimat? Das schafft Bewusstsein auf eine faszinierende, erlebnispädagogische Art mit außerschulischen Partnern. Durch die Zusammenarbeit von Naturpark und Schule sowie weiteren außerschulischen Partnern wie bspw. von Imkern, Landwirten und Förstern sowie Handwerkern, Künstlern und den lokalen Vereinen, werden wichtige Themen unserer Natur und Kulturlandschaft, Handwerk sowie Land- und Forstwirtschaft regelmäßig im Unterricht, auf Exkursionen oder bei Projekttagen erleben und begreifbar. So wird schon in jungen Jahren eine Identität für ihre Heimat geschaffen. Die Naturpark-Schüler werden zu Junior-Heimatbotschaftern“, so Naturpark-Geschäftsführerin Gudrun Rau. „Das ist eine gute Grundlage, seine Heimat später mit Selbstbewusstsein zu repräsentieren, zu seiner Heimat zu stehen und sich für sie zu engagieren. Die Bildung findet nicht nur in der Schule statt, sondern auch im sozialen Lebensumfeld. Die Schüler können ihre Heimat besser kennen lernen, die reale Welt erfahren, mit allen Sinnen, mit Kopf, Herz und Hand für ihr Leben lernen", betont Gudrun Rau. Der Naturpark wird während der Projektlaufzeit mit der Schule praxisorientierte Module für Exkursionen, Projekttage und das nächste Schulfest entwickeln.

43_Naturparkschule_Bild1.jpg

43_Naturparkschule_Bild2.jpg

43_Naturparkschule_Bild3.jpg

Foto Gemeinde Eppelborn