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Die Bürgermeisterin informiert:

Förderung von Bildung und Betreuung in der Grundschule


Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wir haben in unserer Gemeinde ein ganzheitliches Bildungssystem von der vorkindlichen Betreuung bis zum schulischen Abschluss. Entscheidend ist die inhaltliche und pädagogische Qualität dieser Einrichtungen, verbunden mit einer optimalen Gebäudeinfrastruktur, für die wir als Träger von Kindergärten und Grundschulen zuständig sind. Wir sind dabei den neuen Doppelhaushalt 2018/19 aufzustellen. Als Haushaltssanierungskommune müssen wir natürlich Einsparungen bzw. eine Normalentwicklung von Gebühren und Steuern nachweisen. Der wichtigste Investitionsbereich stellt m.E. der Bildungs- und Betreuungsbereich dar. Auch als Haushaltssanierungskommune sollte dieser Bereich dennoch oberste Priorität bei der Haushaltsplanung haben, denn Ausgaben für Bildung und Betreuung sind die wichtigsten Zukunftsinvestitionen unserer Kommune.

Der mit der demografischen Entwicklung einhergehende Rückgang der Kinderzahlen in unserer Gemeinde macht notwendige, strukturelle Anpassungen in der Grundschule Eppelborn - Bubach erforderlich. Die Schulleitung der Grundschule Eppelborn hat der Verwaltung und den Fraktionen des Gemeinderates diese Woche die neuen Einschulungszahlen für das Schuljahr 2018/19 bzw. der Folgejahre vorgestellt und um Unterstützung gebeten.

Alle Akteure, Eltern, Lehrer, Gemeinderäte und Schulexperten sind jetzt gefordert, eine sinnvolle Lösung zu entwickeln, die die pädagogische Qualität der Grundschule in allen 4 Klassenstufen an beiden Standorten optimiert. Das 2-Standorte-Modell unserer Grundschule Eppelborn mit Dépendance Bubach muss erhalten und optimiert werden.

Die Bildungs- und Betreuungseinrichtungen in unserer Gemeinde müssen zukünftig stärker als bisher organisatorisch und inhaltlich aufeinander abgestimmt werden, sowohl in Bezug auf Öffnungszeiten und Bildungsprogramme als auch hinsichtlich möglicher Formen der Zusammenarbeit. Wir alle tragen eine gemeinsame Verantwortung für das Wohl unserer Kinder und Jugendlichen.

Was wir auch stets im Blick haben müssen sind sinnvolle Formen der Zusammenarbeit zwischen unseren Bildungs- und Betreuungseinrichtungen. So werden bestehende freiwillige Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen und auch Kitas von unserer Kommune unterstützt und pädagogisch weiterentwickelt. Dieses Bildungsnetzwerk ist nachhaltig und verbessert die Bildungschancen unserer Kinder.


Rückgehende Geburtenraten werden sich zukünftig noch stärker auf die Bildungsinfrastruktur unserer Kommune auswirken. Wie die zukünftige Bildungslandschaft aussehen wird kann eine Kommune nicht alleine entscheiden, diese sollte unter Einbeziehung möglichst vieler in der Verantwortung stehender Entscheidungsträger der Gemeinde Eppelborn erfolgen.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Frühlingswochenende.

Ihre Bürgermeisterin
Birgit Müller-Closset