Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Navigation

Sie sind hier: Startseite / Mein Eppelborn / Presse / Presse 2019 / KW 03 / Lokal handeln, global wirken

03 KommentarBuergermeisterin_Foto.jpgDie Bürgermeisterin informiet

Lokal handeln, global wirken


Liebe Bürgerinnen und Bürger,
unsere Gemeinde hat sich der Nachhaltigkeitsstrategie der in der Agenda 2030 festgehaltenen Entwicklungsziele verpflichtet. Ich darf Ihnen heute weitere wichtige Ziele vorstellen. Am 22. Januar werden Professor Dr. Peter Heck und Steffen Schwan (Projektmanagement) aus Eppelborn die Projektziele der Gemeinde Eppelborn dem Gemeinderat und interessierten Ortsräten vorstellen. Mittlerweile gibt es 13 Modellkommunen im Saarland, die als global nachhaltige Kommune gefördert werden, darunter außer Eppelborn auch Ottweiler, Tholey, der Landkreis Neunkirchen und St. Ingbert.

Gemeinsam Verantwortung tragen für heute und morgen
Ziel: Bezahlbare und saubere Energie
Als Gemeinde Eppelborn haben wir in den vergangenen Jahren kontinuierlich unseren Anteil an erneuerbaren Energien erhöht. In unserer Gemeinde spielen die Themen Bürgerenergie, lokale Energieversorgung und Klimaschutz eine große Rolle. Wir möchten Gestalter der Energiewende vor Ort sein. 80% unseres Stromverbrauchs werden mittlerweile aus Erneuerbaren Energien erzeugt. Europas größter Solarpark mit bifacialen Solarmodulen befindet sich in Dirmingen und  wird bei Fertigstellung eine Leistung von 2 Megawatt erzeugen, der Solarpark unserer Bürgerenergiegenossen-schaft in Bubach erbringt eine Leistung von 2,8 Megawatt. Wir haben 602 PV-Anlagen in unserer Gemeinde, 8 Wind-Anlagen und 5 sonstige Anlagen mit einer eingespeisten Strommenge von insgesamt 35 Mio kWh. Wir bieten kostenlose Energieberatungen der Verbraucherzentrale an.

Ziel: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Wir sind eine fair-trade-Kommune in einem fair-trade-Landkreis, sind Emas zertifiziert. Nach dem katholischen Kindergarten in Eppelborn werden unsere kommunalen Kindergärten ebenso eine fair-trade-Kitas. Wir versuchen fairen Handel auf der kommunalen Ebene mit unserer lokalen Steuerungsgruppe umzusetzen. Der Einzelhandel und Gastronomie bieten Produkte aus fairem Handel an. Es wird im Jahr 2019 weitere Veranstaltungen zu fair-trade geben z.B. eine musikalische fair-trade-Weinverkostung im big Eppel und Kaffee-Verkostungen bei Heimat Shopping.

Ziel: Industrie, Innovation und Infrastruktur
Das klingt nach Autobahn, Stromnetzen, usw. Aber der Begriff Infrastruktur meint viel mehr, wenn nachhaltig darin vorkommt. Dazu zählt z.B. auch unsere Mobilitätsstrategie, die eine Förderung des Radverkehrs vorsieht, sowie barrierefreie Wege und Übergänge. Wir wollen eine fahrradfreundliche Kommune werden, eine wanderfreundliche sind wir bereits. Die Planung eines sicheren Radweges zwischen Bubach und Lebach konnte ich gemeinsam mit meinem Bürgermeisterkollegen Klauspeter Brill erfolgreich auf den Weg bringen. Der Bund bezahlt diesen Radweg mit einem Fördervolumen von 1 Million EURO. Wir planen Ladestationen für E-Bikes an unseren barrierfreien Bahnhöfen. Zahlreiche Bauprojekte gab es im Jahr 2018 in unserer Gemeinde, die 2019 zum Teil noch fortgesetzt werden. Die Baumaßnahme „Tholeyer Straße-Lebacher Straße“ in Dirmingen wurde vor kurzem erfolgreich abgeschlossen. Das Hauptbauprojekt in Eppelborn von den Gleisen bis zum Güterbahnhofbereich ist im Frühjahr 2018 endlich fertiggestellt worden. Der Bau des barrierefreien Bahnhofs in Eppelborn ist voll im Gange, Fertigstellung im Sommer. Der Bubacher barrierefreie Bahnhof mit Park & Ride Platz wird im 1. Halbjahr fertiggestellt sein. Der Bahnsteig ist schon fertig, die Zugangstreppe ist gerade im Bau. Unser Naturschutzgroßprojekt mit Flurbereinigungsverfahren in Höhe von 2,64 Millionen EURO ist nach 20 Jahren abgeschlossen. 43 Wegebaumaßnahmen wurden u.a. dabei durchgeführt, so dass unsere Gemeinde jetzt über ein sehr gutes Wegenetz im Bereich der Feldwege verfügt. Der Bau einer modernen Tagespflegeeinrichtung und von weiteren Einrichtungen zum Betreuten Wohnen erfolgt nach Information der GfA im Frühjahr. Endlich! Der Bau einer neuen innovativen Kindertagesstätte in Wiesbach ebenso. Was die Sanierung des katholischen Kindergartens in Humes und der Einrichtung von Krippenplätzen betrifft, sind wir in Verhandlung mit dem Bistum. Die Arbeiten zur Sanierung des alten Bauernhauses Rech in Humes zur Umgestaltung in ein multifunktionales und kulturelles Zentrum sind voll im Gange. Herzlichen Dank an die Stiftungsvorsitzende Frau Graciela Bruch von der Margot-Bruch-Stiftung - Teil der Globusstiftung - für ihr außerordentlich großes Engagement in unserer Gemeinde. Mehr als eine halbe Million EURO werden zugunsten des Gemeinwohls unserer Gemeinde hier investiert.

Ich wünsche Ihnen ein „nachhaltiges und faires“ Wochenende.

Ihre Bürgermeisterin
Birgit Müller-Closset