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Die Bürgermeisterin informiert

Eppelborn auf dem Weg zu einer global nachhaltigen Kommune
Gemeinsam Verantwortung tragen für heute und morgen



Liebe Bürgerinnen und Bürger,

diese Woche hat Professor Dr. Peter Heck vom Uni-Campus Birkenfeld gemeinsam mit  seinem Team interessierten Gemeinderatsmitgliedern und Ortsvorstehern das Projekt „Global Nachhaltige Kommunen im Saarland“ und die Entwicklungsziele für Eppelborn vorgestellt. Professor Heck tat dies mit großer Begeisterung und konnte alle kritischen Fragen der  Kommunalpolitiker glänzend beantworten. Am Ende hieß es nur noch: Packen wir es an!
Fridays for Future
Es ist endlich Zeit den Weg eines nachhaltigen Klimaschutzes von Seiten unserer Kommune, von Seiten aller Kommunen, konsequent zu gehen. Unsere jungen Menschen, unsere Schülerinnen und Schüler machen es uns derzeit weltweit  vor mit der Aktion „Fridays for Future“. In mehr als 53 deutschen Städten wurde vergangene Woche mit friedlichem Protest ein Zeichen für den Klimaschutz, ein Zeichen für eine bessere und nachhaltigere Welt gesetzt. Die 15-jährige Greta Thunberg aus Schweden ist dabei für viele das Vorbild, sie hat die Bewegung in Gang gesetzt etwas gegen den Klimawandel zu tun. Es ist höchste Zeit für uns alle, etwas zu tun. Die  Zukunft unserer Kinder steht auf dem Spiel. Wenn wir die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels noch aufhalten wollen, muss der weltweite Temperaturanstieg unter den kritischen 1,5 Grad Celsius bleiben. Das ist möglich, wenn wir jetzt handeln. Meines Erachtens müsste Klimaschutz kommunale Pflichtaufgabe sein.
Im Folgenden möchte  ich Ihnen ein weiteres wichtiges Entwicklungsziel unserer Gemeinde vorstellen:
Ziel: Weniger  Ungleichheiten
Alle Menschen sollen teilhaben können. Wir haben viel investiert in Barrierefreiheit, etwa in unserem Rathaus, durch Absenkung von Bordsteinen an Überwegen, eine barrierefreie Busbucht am Bahnhof, big Eppel ist barrierefrei. Wir sind eine inklusionsfreundliche Gemeinde. Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazugehört, egal wie  er aussieht, welche Sprache  er  spricht oder ob  er eine Behinderung hat. Wir unterstützen Einrichtungen wie z.B. Haus Hubwald, die Gruppe Regenbogen, die  Rothenbergschule, unsere Flüchtingsnetzwerke usw. . Die Belange von behinderten Menschen sollten wir immer im Blick haben, nicht nur in menschlicher Hinsicht, sondern auch bei Bauplanungen und –umsetzungen. Wir brauchen auch eine gute Lebensqualität  auf dem Land. Deshalb investieren wir in unsere Dörfer, in den ländlichen Raum. Mit attraktiven Förderprogrammen wie z.B. ELER verbessern wir die Qualität von Bürgerhäusern und Mehrgenerationentreffpunkten. Demnächst planen wir das Kirchengebäude mit Pfarrsaal in Humes zu erwerben, das von der katholischen Kirche kostenfrei an uns übertragen werden soll. Mit möglichen Zuschüssen aus dem ELER-Förderprogramm könnten wir mittelfristig die Infrastruktur der Versammlungsstätte Pfarrsaal Humes energetisch und einrichtungstechnisch so verbessern, dass sie zukunftssicher wird und  von Humeser  und  Hierscheider Bürger/innen und Vereinen genutzt  werden kann. Zur Finanzierung der Sicherungs- und Sanierungsarbeiten am historischen Bauernhaus in Habach haben wir ebenso ELER-Förderanträge gestellt. Für den Umbau des  Mehrgenerationenzentrums in Wiesbach stehen uns jetzt dank ELER-Förderbescheid annähernd 100.000 EURO zur Verfügung, einschließlich unserem Eigenanteil. Flächendeckend steht Breitbandversorgung zur Verfügung und ein super schnelles Internet, wenn es auch noch vereinzelt Funklöcher gibt. Dies  trägt auch dazu bei, die Ungleichheit im Stadt- und Landgefüge zu verringern.

Noch eine positive Nachricht, was unsere Mobilität und Radwegplanung betrifft:
Das Landesamt für Straßenbau beteiligt sich voraussichtlich an der Instandsetzung des „Saar-Oster-Höhen-Radweges“ zwischen Wiesbach, Eiweilerstraße und Hof Großwald, Eiweiler mit einem Anteil von 80.000 EURO. Weitere Verbesserungsvorschläge für unsere Gemeinde werde ich beim saarländischen Fahrradgipfel am 15. Februar vorbringen.

Ich wünsche Ihnen ein klimafreundliches Wochenende.

Ihre Bürgermeisterin
Birgit Müller-Closset