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Sie sind hier: Startseite / Mein Eppelborn / Presse / Presse 2019 / KW 16 / Die Bürgermeisterin informiert: Nachhaltigkeitsrat konstituiert Gemeinsam Verantwortung tragen für heute und morgen

Die Bürgermeisterin informiert

Nachhaltigkeitsrat konstituiert

Gemeinsam Verantwortung tragen für heute und morgen



16_KommentarBuergermeisterin_Foto.jpgLiebe Bürgerinnen und Bürger,
diese Woche hat sich im Rathaus der Nachhaltigkeitsrat der Gemeinde Eppelborn konstituiert, resultierend aus dem Projekt „global nachhaltige Kommunen im Saarland“, dem wir angehören. Wir sind eine von 13 Modellkommunen im Saarland, die sich für eine nachhaltige Entwicklung im Rahmen der sogenannten Agenda 2030-Ziele auf lokaler Ebene einsetzen. Diese Agenda beinhaltet 17 einzelne Nachhaltigkeitsziele.

In unseren Nachhaltigkeitsrat wurden engagierte und sachkundige Bürger/innen aus unserer Gemeinde berufen, um die Nachhaltigkeitsziele unserer Gemeinde auf den Weg zu bringen. Neben Land- und Forstwirten sind Unternehmer, Wirtschaftsförderer, Umweltschützer, Pädagogen sowie gesellschaftlich engagierte Bürger/innen unserer Kommune vertreten. Hinzu kommt ein 5-köpfiges Kernteam aus dem Rathaus sowie interessierte Mandatsträger aus dem Gemeinderat. Fachlich unterstützt und beraten werden wir von Professor Dr. Heck und seinem Team vom Umweltcampus Birkenfeld. All dies ist kostenlos, und wir erhalten Fördergelder für die Durchführung von Projekten.

Als dringende Themen haben sich in unserer Gemeinde herausgestellt: Mobilität (ÖPNV, Alltagsradverkehr und Fußgänger als Umweltverkehrsverbund), Starkregen- und Hochwasserschutz (Erosionsschutzstreifen, Retentionsräume, Agrarholz, Gewässerrandstreifen usw.). Wichtig erscheint den Mitgliedern auch ein Quartierskonzept für den Gebäudekomplex Hellbergbad und Hellberghalle. Eine nachhaltige, energieeffiziente Sanierung in diesem Bereich kommt sowohl den Besuchern des Schwimmbades zugute als auch unseren sporttreibenden Vereinen in der Hellberghalle. Denn geringere Betriebskosten sichern deren Existenz.

Klima- und Ressourcenschutz werden von allen Akteuren als sehr wichtig angesehen. In diesem Bereich sind wir relativ gut aufgestellt dank EMAS, Bürgerenergiegenossenschaft und einem konsequenten Energiemanagement. Der Anteil an erneuerbaren Energien hat sich in den vergangenen Jahren in unserer Kommune deutlich erhöht. Es ist höchste Zeit, gegen den Klimawandel etwas zu tun, die Zukunft unserer Kinder steht auf dem Spiel. Unsere Schüler/innen wollen die Welt retten, und wir sollten sie dabei nachhaltig unterstützen, insbesondere von öffentlicher und politischer Seite.

Als erstes Projekt möchte unser Nachhaltigkeitsrat ein LED-Flutlichtförderprogramm interessierten sporttreibenden Vereinen vorstellen. Weiterhin entstand die Idee, als wichtiges regionales Produkt einen Gemeinde- oder Stadthonig zu kreieren. Auch die Idee eines Stadtgartens wurde genannt, in dem sich garteninteressierte Menschen aller Generationen einbringen und gemeinsam anpflanzen und ernten. Die Grundschule Eppelborn ist an einer Klimaschutzkonferenz für ihre Schülerinnen und Schüler interessiert, Professor Heck hat die Förderung dieses Projektes genehmigt.

Die Aussage eines Mitgliedes unseres Nachhaltigkeitsrates zum Ende der Besprechung hat uns alle nachdenklich gemacht: „Nachhaltig wirtschaften bedeutet auch Verzicht“ (Suffizienz).

An Ostern feiern Christen die Auferstehung, die Erlösung vom Tod. Gerade jetzt braucht unsere Welt diese hoffnungsvolle Botschaft. Alle Menschen haben die Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Sinne ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen.

Lassen Sie uns gemeinsam Eppelborn zu einer nachhaltigen Kommune entwickeln.

Ich wünsche Ihnen ein nachhaltiges Osterfest mit viel Sonne.

Ihre Bürgermeisterin
Birgit Müller-Closset

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