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Zahlreiche Maßnahmen zur Prävention gegen die Ausbreitung des Coronavirus in Eppelborn beschlossen

Am Mittwoch wurde in der Großgemeinde Eppelborn der erste Coronavirus - Fall bestätigt. Seitdem überschlagen sich die Ereignisse im ganzen Land.

„Wir sind im ständigen Austausch mit dem Kreisgesundheitsamt und haben im Rathaus einen Krisenstab eingerichtet. Wir lassen keine weitere Zeit verstreichen und haben daher beschlossen, zahlreiche Maßnahmen durchzuführen, die, das ist mir bewusst, das öffentliche Leben einschränken werden“, erklärt Bürgermeister Andreas Feld.

Weiterhin besonnenes und restriktives Handeln und damit die Minimierung einer  Ansteckungsgefahr hat bei den Maßnahmen, die ab heute, 15:00 Uhr, in Kraft treten, dabei oberste Priorität. „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese Maßnahmen. Wir werden offen kommunizieren, nutzen Sie dazu unsere Homepage und unsere Seite auf facebook“, sagt Feld.

Folgende Bereiche des öffentlichen Lebens in der Gemeinde sind dabei betroffen: 

  • Das Rathaus mit seinen Außenstellen bleibt ab Montag, 16. März für den offenen Publikumsverkehr geschlossen. Termine und Einlass nur unter telefonischer Voranmeldung, Eingang nur in der Hellbergstraße. Die verlängerte Öffnungszeit „Service Dienstag“ entfällt. Die telefonische Erreichbarkeit der Ortspolizeibehörde ist gewährleistet. Bürgertelefon: (06881)969-100, E-Mail: gemeinde@eppelborn.de  

 

  • Als Präventivmaßnahme wird auch bei den Gemeindewerken der Kundenservice bis auf weiteres ausschließlich telefonisch und per E-Mail durchgeführt. Persönliche Beratungsgespräche in den Räumen der Gemeindewerke Eppelborn finden  nicht statt. Das Kundenservice-Team ist telefonisch unter der Rufnummer (06881)969175 oder per E-Mail unter gwe@eppelborn.de erreichbar. Die Versorgung mit Energie ist jederzeit gewährleistet. Der Wertstoffhof bleibt geschlossen.

 

  • Die Schulen und Kindergärten sind auf Anordnung der Landesregierung ab Montag geschlossen. In Absprache mit dem Bildungsministerium sind wir dabei, Vorkehrungen für eine „Notbetreuungsgruppe“ am Standort Bubach zu treffen. Diese soll zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur Gesundheit und Sicherheit ausschließlich für Familien mit Berufen im Bereich Ärzte, Pflege, Rettungsdienst oder Polizei ein Angebot vorhalten. Ein Anmeldeformular ist über unsere Homepage erhältlich. Dieses Angebot gilt ausschließlich für die kommunalen Kitas in der Gemeinde.

 

  • Geschlossen ist ab sofort die Eppelborner Tafel

 

  • Die Termine des VdK und der Rentenberatung im Rathaus entfallen

 

  • Das Hellbergbad stellt mit sofortiger Wirkung seinen Betrieb ein, ebenso geschlossen bleiben alle gemeindeeigenen Hallen und Immobilien. Auch für private Zwecke werden keine weiteren Buchungen angenommen.

 

Alle Maßnahmen sind zunächst einmal bis zum Ende der Osterferien angeordnet. Über die weitere Entwicklung wird die Gemeinde informieren.

„Ich möchte die Bürgerinnen und Bürger weiterhin bitten, ruhig und besonnen in ihrem Alltag zu bleiben, nicht zwingend erforderliche Kontakte zu vermeiden, auf Hygiene zu achten und bei eventuellem Verdacht umgehend den Hausarzt zu kontaktieren. Auch besteht weiterhin kein Grund zu Hamsterkäufen. In Krisenzeiten ist es unerlässlich, das Gemeinwohl über das einzelne Wohl zu stellen“, erklärt Bürgermeister Feld abschließend.

 

Zusammenfassend:

AUSGEFALLEN bzw. GESCHLOSSEN sind:

  • Wertstoff- und Entsorgungshof Lebach und Grüngutannahmestelle auf dem Wackenberg in Humes,
  • Kindergärten der Gemeinde mit Notbetreuung für Kinder von Beschäftigten aus 'systemkritischen Bereichen,
  • Spielplätze,
  • Hellbergbad,
  • gemeindeeigene Hallen und Immobilien,
  • Eppelborner Tafel  (für Notfälle der Versorgung stehen Ihnen Christian Ney (0178) 6132257 und Karl-Heinz Rau (0160) 97009638 zur Verfügung),
  • Beratungstermine des VdK, des Notars, der unteren Bauaufsichtsbehörde, der Energieberatung und der Rentenberatung im Rathaus,
  • Ökomobil im März und April ,
  • Öffentliche Veranstaltungen des Bistums Trier,
EINGESCHRÄNKT sind:
  • Versammlungsfreiheit und dadurch insbesondere die Teilnahme an Beerdigungen und Trauungen (maximal 5 Personen zulässig, über Ausnahmen entscheidet die Ortspolizeibehörde),
  • Publikumsverkehr und Öffnungszeiten im Rathaus (s.u.)
    und bei den Gemeindewerken