Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Navigation

Sie sind hier: Startseite / Mein Eppelborn / Presse / Presse 2020 / KW 16 / Bürgerbus soll in Eppelborn für lokale Mobilität sorgen

Bürgerbus soll in Eppelborn für lokale Mobilität sorgen

Im Dezember vergangenen Jahres erhielt Eppelborns Bürgermeister Andreas Feld die gute Nachricht, dass das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr im Rahmen des Projekts „Bürgerbus“ die Gemeinde Eppelborn als eine von sieben Pilotkommunen ausgewählt hat. Verbunden mit der Teilnahme an diesem Projekt, das unter anderem im benachbarten Rheinland-Pfalz bereits erfolgreich läuft, ist eine Fördersumme von bis zu 35.000 Euro. Mit dem Abschluss eines Beratungsvertrags mit der Agentur Landmobil, die bereits zahlreiche Erfahrungen mit dem Projekt gesammelt hat, kann das Projekt nun in die Planung gehen.  „Mit dem heutigen Beschluss des Gemeinderates kann der Startschuss zum Bürgerbus in Eppelborn gegeben werden“, erklärt Bürgermeister Feld.

Insbesondere die ältere Generation wird von dem Projekt, das individuell und passgenau auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kommune zugeschnitten wird, profitieren. „Beim Projekt Bürgerbus gibt es nicht das Modell sondern die passende und sich vor Ort entwickelnde Lösung“, sagt Feld. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig, ob der Bürgerbus einem Linienverkehr ähnlich verkehrt oder nach vorheriger Anmeldung die Fahrgäste transportiert, das hängt ganz von den Bedürfnissen der zukünftigen Benutzer ab. Auch besteht die Möglichkeit, den Bürgerbus nach dem Start in die Hände eines Bürgerbus-Vereins zu übertragen, die ehrenamtliche Mithilfe ist in dem Projekt verankert.

Ziel des Bürgerbus-Projekts ist es, die lokale Mobilität zu fördern und den älteren Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Erste Erfahrungen im Saarland wurden mit dem Bürgerbus in Kirkel gesammelt, in Planung ist das Projekt inzwischen in Püttlingen. Nun wird Eppelborn folgen. „In einem ersten Schritt wird die Gemeinde den Bürgerbus begleiten, die Agentur Landmobil wird an unserer Seite stehen und im Vorfeld die Aufgaben Information, Beratung, Schulung und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen“, so Feld.   Ganz wichtig, betont er, sei die Mitwirkung der Bevölkerung, um so die Akzeptanz von Anfang an zu fördern.

„Der Bürgerbus muss eine Ergänzung und keine Konkurrenz zu den bestehenden Angeboten des ÖPNV sein. Das heißt auch, dass er den Betrieb des Eppelbus nicht tangieren wird“, erklärt Bürgermeister Feld abschließend.

Hintergrund zu den Förderrichtlinien des Landes:

Der Bürgerbus muss an mindestens zwei Tagen in der Woche im Einsatz sein, mindestens sechs Fahrerinnen und Fahrer müssen sich ehrenamtlich um den Transport der Fahrgäste  kümmern. Um die Fördersumme zu erhalten, bedarf es zudem eines Betriebskonzepts. Auch muss eine Bestätigung vorliegen, dass das Projekt im Einklang mit dem vorhandenen Nahverkehrsplan steht.