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Ein buntes Blütenmeer auf den Friedhöfen der Gemeinde

Die Blumenwiesen bieten Bienen und Insekten auf den Friedhöfen der Gemeinde einen perfekten Lebensraum  - mit im Boot: Der Bienenzuchtverein Eppelborn

 

Statt monotoner Rasenflächen erfreuen die zahlreichen Friedhofsbesucher derzeit üppig und bunt blühende Wiesen auf den Friedhöfen in Wiesbach, Eppelborn und Humes. Im Jahr 2018 wurde im Rahmen eines Pilotprojektes erstmals auf dem Friedhof Wiesbach im oberen und unteren Eingangsbereich eine Blumenwiese angelegt. Auf einer Fläche von rund  1.100 Quadratmetern wurde eine mehrjährige Mischung mit 47 Kräutern, Gräsern und Blumen eingesät. Vorher ist die Fläche von den Mitarbeitern des Baubetriebshofes sorgfältig vorbereitet worden. Die Pflege der Wiese ist recht simpel, sie muss nur einmal im Jahr mit einem Balkenmäher gemäht werden. Denn auch viele Wochen nach der Blüte dienen die Pflanzen den Tieren als Nahrungsquelle und Rückzugsort.
Aufgrund der vielen positiven Rückmeldungen von Bürgern bei der Friedhofsverwaltung wurden im vergangenen Jahr weitere freie Rasenflächen auf den Friedhöfen in Eppelborn und Humes durch blühende Blumenwiesen ersetzt.
Zudem haben Mitglieder des Bienenzuchtvereins im vergangenen Jahr einen Bienenschaukasten auf der blühenden Fläche oberhalb der Friedhofshalle von Eppelborn aufgestellt. Mit dieser Maßnahme setzt die Gemeinde Eppelborn ein Zeichen gegen die Steingärten und bietet den Bienen und Insekten mitten in der Ortsbebauung Lebensräume an.
Beim gemeinsamen Besuch der Blumenwiese in Eppelborn beobachtete  Bürgermeister Andreas Feld mit Michael Schäfer, Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Eppelborn und Erhard Ziegler vom Verein, den regen Flug der Bienen. „Wir sind froh, dass es diese Blühflächen gibt, viele Imker aus befreundeten Vereinen beneiden uns darum und haben Fotos gemacht, um in ihren Gemeinden Werbung für dieses Projekt zu machen“, erklärte Schäfer. Der Bienenzuchtverein Eppelborn  hat aktuell 45 Mitglieder, fast 30 davon sind als Imker aktiv. Schäfer appelliert an alle Gartenbesitzer: „Lassen Sie einfach eine Ecke Ihres Gartens ungemäht liegen, hier finden Bienen und Insekten immer genügend Futter. Eine Insektenecke bedeutet nicht, dass der Garten nicht aufgeräumt ist.“  Für Bürgermeister Feld sind die Blumenwiesen auf den Eppelborner Friedhöfen eine Bereicherung für Mensch und Tier: „Ich bin froh, dass wir mit den Blumenwiesen in der Gemeinde einen aktiven Beitrag zum Überleben der Insekten leisten! Helfen auch Sie mit und bieten in Ihrem Garten den Tieren einen Rückzugsort!“

 

Mit den Blumenwiesen aktiv gegen das Bienen- und Insektensterben

Bereits vor zwei Jahren hat sich die Gemeinde dazu entschieden, mehrere Rasenflächen auf den Friedhöfen der Gemeinde zu Blumenwiesen umzugestalten. Diese zeigen aktuell ihr buntes Kleid – die Vielfalt an Margeriten, Mohnblumen und zahlreichen Kräutern sind nicht nur eine Augenweide für die Besucherinnen und Besucher der Friedhöfe. Sie bieten unseren Bienen und Insekten den idealen Lebensraum. Zusammen mit Michael Schäfer, Vorsitzender des Bienenzuchtvereins Eppelborn, und Erhard Ziegler vom Verein, besuchte ich am Mittwoch bei strahlendem Sonnenschein die obere Blumenwiese auf dem Eppelborner Friedhof. Dort hat der Verein im vergangenen Jahr einen Schaukasten aufgestellt. Bei unserem Besuch waren die Bienen eifrig am Ausschwärmen. Der Verein hat aktuell 45 Mitglieder, fast 30 davon sind als Imker aktiv. Ich bin froh, dass wir mit den Blumenwiesen in der Gemeinde einen aktiven Beitrag zum Überleben der Insekten leisten! Helfen auch Sie mit und bieten in Ihrem Garten den Tieren einen Rückzugsort.


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