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Mobilfunkmast in Dirmingen

Viele Bürgerinnen und Bürger haben in den vergangenen Wochen an die Verwaltung Anfragen nach dem Sachstand bezüglich der errichteten Mobilfunkmasten im Gemeindebezirk Dirmingen im Bereich „Nassenbüsch“ gerichtet. Im Jahr 2018 wurde dort zu der bereits bestehenden Anlage ein neuer, stationärer Antennenmast errichtet. Anfang dieses Jahres wurde zusätzlich eine mobile Anlage errichtet. Da die Gemeinde nicht direkt in das Genehmigungs- und Entscheidungsverfahren eingebunden war, haben wir bei der Mobilfunkgesellschaft Vodafone GmbH um eine Stellungnahme gebeten. Eine Vertreterin des Unternehmens teilte uns jetzt folgendes mit:

 

„In Dirmingen betreiben wir bereits seit 1992 auf dem Grundstück Flur 2, Flurstück 26 einen Mobilfunkstandort. Dieser wird von uns seither ausschließlich mit dem GSM-Mobilfunkstandard (ausschließlich Telefonie und SMS-Versand) betrieben. Derzeit ist an dem auf dem Grundstück befindlichen Silo eine sogenannte Rundstrahlantenne montiert über welche die Versorgung erfolgt. Diese Rundstrahlantenne sendet ihre Signale gleichmäßig in einem Radius von 360° aus. Jedoch ist über solche Rundstrahlantennen nur eine geringe Anzahl Telefongespräche möglich und auch ihr Versorgungsradius ist stark eingeschränkt. Zudem sind sie nicht um weitere Funksysteme erweiterbar. Sie stellen somit eine veraltete Technik dar, die heute nicht mehr zeitgemäß ist. In Dirmingen ist nun geplant, auch den Funkstandard LTE zu installieren und einen weißen Fleck auf der LTE-Landkarte zu schließen. (LTE steht für Long Term Evolution – eine Weiterentwicklung der bestehenden Mobilfunktechnologien im Hinblick auf höhere Datenraten). Mit LTE sind Übertragungsraten von mehreren Hundert Mbit/s und mehr möglich. LTE ermöglicht es damit unseren Kunden, mobil Datenanwendungen zu nutzen. Das Vorhandensein einer guten LTE-Versorgung stellt heutzutage einen überaus wichtigen Standortfaktor insbesondere für den ländlichen Raum dar. Da diese Erweiterungsmaßnahme über den vorhandenen Antennenstandort am Silo nicht möglich war, haben wir eine Neubauplanung auf dem gleichen Grundstück angestoßen und beabsichtigen dort, einen neuen Mobilfunkmast zu errichten. An diesem Mast werden dann drei Mobilfunkantennen als sogenannte Sektorantennen angebracht, die mit einem Ausbreitungswinkel ca. 120° wiederum den Versorgungsbereich abdecken, über die jedoch mehr Gespräche gleichzeitig geführt werden können und Datenanwendungen möglich sind. Diese Antennen sind zudem Kombi-Antennen, die mehrere Funkdienste wie GSM und LTE in sich vereinen. Somit wird nicht nur eine LTE-Versorgungslücke geschlossen, auch die Versorgungsqualität insgesamt wird sich deutlich verbessern.

Bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme der Mobilfunkanlage auf dem neuen Mast betreiben wir auf dem Grundstück einen mobilen Funkmast, um bereits jetzt eine LTE-Versorgung in Dirmingen anbieten zu können. Dieser wird - wie auch die alte GSM-Antenne auf dem Silo - abgeschaltet und demontiert, sobald die neue Mobilfunkanlage in Betrieb genommen wurde.“