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Heimathefte – Zeugnisse der örtlichen Geschichte

„H1  Wiesbach“  – Wohn- Büro- Arzt- und Sportzentrum unter einem Dach

Hinter dem Namen „H1 Wiesbach“ verbirgt sich die bis vor einigen Jahren geläufige Bezeichnung „Landheim Wiesbach“.

Das Haus wurde von einer Investorengemeinschaft gekauft und wird seither zu einem modernen Wohn-, Büro- Arzt- und Sportzentrum umgebaut und zu neuem Leben erweckt.

Die jahrhundertealte Vorgeschichte des Hauses, die ein beeindruckendes Zeugnis der wechselvollen Geschichte des Gebäudes und für den Gemeindebezirk Wiesbach wiederspiegelt, ist hingegen weniger bekannt. Daher beschäftigt sich eine Ausgabe der Eppelborner Heimathefte mit diesem Thema.

Die Anfänge: „Von der Bannmühle zur modernen Kurklinik“

(Auszüge aus dem Heimatheft Nr. 6, Jahrgang 1993, S. 35 -47, Autoren: Reinhold Bost und Hans-Peter König)

„…Eine Bannmühle gab es im Tal des Wiesbaches unmittelbar am Ortseingang von Habach herkommend. Sie war während der Zugehörigkeit Wiesbachs zum Herzogtum Lothringen um das Jahr 1690 erbaut worden. 1769 war sie gegen eine jährliche Fruchtabgabe mit dem Bannrecht an den Müller Johann Kiefer verkauft worden. Die folgenden Besitzer hießen Michael Bick und Johannes Weißkircher.“

„Alle bisherigen Mühlenbesitzer und -betreiber wohnten mit ihren Familien in der Mühle. Anders dagegen Müller Reinhold Mernke; etwas entfernt von der Mühle und etwas näher an der Verbindungsstraße Habach-Wiesbach gelegen, erbaute er sich kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges ein für unsere ländlichen Verhältnisse luxuriöses Privathaus….“

„…Der Saarverband der evangelischen Frauenhilfe richtete die Mernk’sche Villa sehr bald als ein Heim für erholungsbedürftige Frauen und Mütter ein. Bereits im Sommer 1931 wurde das „Landheim Frauenhilfe“ als Müttererholungsheim eröffnet….“

Neugierig geworden??

Den gesamten Bericht und viele weitere Zeugnisse zur Geschichte der Gemeinde Eppelborn mit ihren ehemals selbständigen  Gemeinden beziehungsweise heutigen Gemeindebezirken können Sie  in den „Eppelborner Heimatheften“ des Förderkreises für Heimatkunde und Denkmalpflege e.V. nachlesen.

Da aktuell die Freizeitaktivitäten von uns allen weitgehend eingeschränkt sind, ist die Lektüre dieser Hefte eine gute Möglichkeit, sich zu beschäftigen und gleichzeitig noch jede Menge Interessantes und Wissenswertes über unsere Heimat Eppelborn zu erfahren.

Hinweis: In loser Folge wird in den kommenden Ausgaben des Nachrichtenblattes aus den einzelnen Heften berichtet.  Die Eppelborner Heimathefte“ sind käuflich zu erwerben bei der Bürgerinformation im Rathaus Eppelborn, Tel: (06881)969-100

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