Gute Nachrichten für unsere Landwirtschaft: Lichtblick in Bezug auf die Autobahn-Brücken in Eppelborn

Schon seit einigen Jahren gelten für mehrere Brückenbauwerke über die A1 im Gemeindegebiet Eppelborn Gewichtsbeschränkung, welche unsere örtliche Landwirtschaft vor große Herausforderungen stellen. Insbesondere die Beschränkung auf 16 Tonnen – etwa bei der Brücke im Bereich Macherbach – führt zu erheblichen Umwegen, Mehraufwand und teilweise unzumutbaren logistischen Belastungen für die betroffenen Betriebe. Umso erfreulicher ist es, dass es nun konkrete Fortschritte und Perspektiven gibt.

Im Rahmen mehrerer Gespräche und Beratungen, initiiert durch den Eppelborner Landtagsabgeordneten Alwin Theobald wurde auf die Problematik immer wieder hingewiesen – zuletzt auch nochmals im zuständigen Ausschuss für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. Der Beigeordnete Sebastian Michel in Vertretung für Bürgermeister Feld, Alexander Welsch vom Bauernverband und Markus Eckert, einer unserer Landwirte, hatten dabei die Gelegenheit, die Situation eindrücklich zu schildern und auf den dringenden Handlungsbedarf hinzuweisen. Carsten Chassard von der Autobahn GmbH berichtete in diesem Rahmen über die Möglichkeiten der drei Autobahnüberquerungen im Gemeindegebiet und hatte hier gute Neuigkeiten für alle Beteiligten: Die Brücken bei Dirmingen und Humes sind inzwischen wieder mit bis zu 30 Tonnen befahrbar. Dies stellt für viele landwirtschaftliche Betriebe eine spürbare Entlastung im täglichen Arbeitsablauf dar.

Neubau der Brücke bei Macherbach geplant

Für die besonders betroffene Brücke bei Macherbach, die weiterhin auf 16 Tonnen beschränkt ist, will man nun eine nachhaltige Lösung auf den Weg bringen:
Die Autobahn GmbH des Bundes plant hier einen vollständigen Neubau der Brücke. Die Umsetzung ist derzeit für das Jahr 2028 vorgesehen.

Um die Planungs- und Bauzeit möglichst kurz zu halten, soll ein bewährtes Baukastenprinzip zum Einsatz kommen. Dabei wird auf eine standardisierte Brückenkonstruktion zurückgegriffen, die lediglich an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden muss. Dadurch können die Planungsprozesse deutlich beschleunigt werden.

Die Bauzeit selbst soll rund sechs Monate betragen. Zudem ist vorgesehen, die Arbeiten möglichst in einen Zeitraum zu legen, in dem die Belastung für die Landwirtschaft geringer ist. Nach Fertigstellung wird die neue Brücke ohne Gewichtsbeschränkung nutzbar sein – ein entscheidender Fortschritt für die langfristige Sicherung der landwirtschaftlichen Infrastruktur vor Ort.

Auch darüber hinaus gibt es positive Signale:
Für die Brücke in der Verlängerung der Steinackerstraße wird ebenfalls eine mittelfristige Neubauperspektive geprüft.

„Die aktuellen Entwicklungen zeigen deutlich, dass unser Einsatz Wirkung entfaltet: Durch den kontinuierlichen Austausch zwischen Landwirtschaft, Gemeinde, Bauernverband und den zuständigen Stellen auf Landes- und Bundesebene konnten konkrete Verbesserungen erreicht und wichtige Zukunftsperspektiven geschaffen werden. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an unseren Landtagsabgeordneten Alwin Theobald, der sich hier maßgeblich für unsere Landwirte eingesetzt hat.“, so Bürgermeister Feld.

Die Gemeinde Eppelborn wird den weiteren Prozess weiterhin eng begleiten und sich auch künftig mit Nachdruck für die Belange unserer örtlichen Landwirtschaft einsetzen.

Eppelborn, 02. April 2026

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