Im kleinen Sitzungssaal des Rathauses wurde in der vergangenen Woche Herr Helmut Finkler für seine 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit als Schiedsmann im Schiedsbezirk Habach geehrt und zugleich aus seinem Amt verabschiedet. Die Ehrung fand im Beisein von Dr. Brück, Direktor des Amtsgerichts, Ministerialrat Jochen Engel, Ortsvorsteher Peter Dörr sowie Herrn Kuhn von der Bezirksvereinigung Ost-Saar und zwei weiteren Vertretern statt. In ihren Ansprachen würdigten sie das langjährige Wirken von Herrn Finkler und dankten ihm für seinen unermüdlichen Einsatz im Dienste der Allgemeinheit.
Herr Finkler hatte sich im Jahr 2005, nach dem Ausscheiden seines Vaters Alois Finkler, für das Amt der Schiedsperson im Ortsteil Habach beworben. Nach seiner einstimmigen Wahl durch den Ortsrat Habach und der anschließenden Bestätigung durch das Amtsgericht Ottweiler begann seine erste Amtszeit am 18. Januar 2006. In den darauffolgenden Jahren wurde Herr Finkler mehrfach einstimmig wiedergewählt: 2011, 2016 und zuletzt 2021. Jede Amtsperiode war geprägt von großem Engagement, Verantwortungsbewusstsein und einem ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Bereits im Jahr 2016 wurde er im Rathaus für sein 10-jähriges Jubiläum geehrt. Neben seiner Tätigkeit für Habach war Herr Finkler auch als stellvertretender Schiedsmann für Wiesbach im Einsatz. Darüber hinaus übernahm er seit März 2025 zusätzlich den Schiedsbezirk Bubach-Calmesweiler-Macherbach, nachdem dort das Amt vakant geworden war.
Seine aktuelle Amtszeit endete nun zum 31. März 2026. Herr Finkler hätte sich bereit erklärt, das Amt weiterzuführen, sofern sich keine Nachfolge gefunden hätte. Umso mehr freut es ihn aber, dass sich ein jüngerer Bewerber für diese verantwortungsvolle Aufgabe zur Verfügung gestellt hat und das Amt künftig übernehmen wird.
Über zwei Jahrzehnte hinweg hat Herr Finkler mit viel Fingerspitzengefühl, Neutralität und persönlichem Einsatz dazu beigetragen, Konflikte außergerichtlich zu schlichten und den Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu stärken. Für dieses außergewöhnliche Engagement gebührt ihm großer Dank und höchste Anerkennung.
Eppelborn, 02. April 2026