Dirmingen trägt die Flamme der Inklusion – Fackellauf der Special Olympics macht Station in der Gemeinde Eppelborn

Ein besonderes Zeichen für Inklusion, Gemeinschaft und gelebte Teilhabe wurde am vergangenen Sonntag in Dirmingen gesetzt: Der Fackellauf der „Special Olympics Saarland 2026“ machte Station im Ort und verwandelte Dirmingen in einen lebendigen Treffpunkt voller Herzlichkeit, Begeisterung und Zusammenhalt.

Bereits am Vormittag herrschte rund um die Rothenbergschule eine besondere Atmosphäre. Musikalisch begleitet von den kraftvollen Rhythmen der Gruppe „Samba Total“ aus Marpingen versammelten sich Athletinnen und Athleten, Schülerinnen und Schüler der Rothenbergschule, Vereinsvertreter, Unterstützerinnen und Unterstützer sowie zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam ein starkes Zeichen für Inklusion zu setzen.

„Dabeisein ist Saarland, dabeisein ist Eppelborn – und dabeisein ist Dirmingen“, brachte Bürgermeister Dr. Andreas Feld die Botschaft des Tages treffend auf den Punkt. Kein passenderer Ort hätte für den Start des Fackellaufs gewählt werden können als die Rothenbergschule in Dirmingen, eine Förderschule in Trägerschaft der Lebenshilfe, die seit Jahrzehnten ein wichtiger Bestandteil des Ortslebens ist.

Ein emotionaler Höhepunkt war die feierliche Entzündung und Übergabe der traditionellen Grubenlampe – Sinnbild für die saarländische Identität und zugleich Symbol für Hoffnung, Respekt, Mut und Zusammenhalt. Die Flamme wurde von Athletinnen und Athleten übernommen und anschließend durch Dirmingen getragen.

Mit dabei waren unter anderem drei Athleten der Rothenbergschule, die bei den kommenden Special Olympics antreten werden: die 16-jährige Timea im Roller Skating sowie Luca und David in der Leichtathletik. Unterstützt wurden sie vom siebenjährigen Linus – dem wohl jüngsten Fackelträger des Tages. Gemeinsam führten sie den Lauf durch Dirmingen an und wurden entlang der Strecke von vielen Menschen begleitet.

Die Route führte von der Rothenbergschule über die Rothenbergstraße, Tholeyer Straße, Am Render, die Berschweilerstraße bis hin zum Feuerwehrgerätehaus. Dort wartete bereits der Löschbezirk Dirmingen mit seinem traditionellen Feuerwehrfest auf die Gäste. Viele Bürgerinnen und Bürger säumten die Straßen, applaudierten den Teilnehmenden, schwenkten Fähnchen und sorgten für eine herzliche und motivierende Atmosphäre.

Auch Innenminister Reinhold Jost begleitete den Lauf und hob die besondere Bedeutung der Special Olympics hervor. Ziel sei es, Menschen mit Beeinträchtigung sichtbar zu machen und ihnen die Anerkennung zu geben, die sie verdienen. „Nie mehr sollen Menschen ausgesondert werden. Sie bereichern unsere Gesellschaft“, betonte der Minister.

Für Bürgermeister Dr. Andreas Feld war der Fackellauf ein sichtbares Zeichen für gelebte Werte in der Gemeinde: „Die Special Olympics stehen für Fairness, Vielfalt und Zusammenhalt. Inklusion bedeutet, dass alle dazugehören – genau das leben wir in unserer Gemeinde mit Herzblut.“

Am Feuerwehrgerätehaus wurden die Läuferinnen und Läufer von Löschbezirksführer Heino Molter und seiner Mannschaft empfangen. Im Rahmen der offiziellen Grußworte dankten Bürgermeister Dr. Feld, Innenminister Reinhold Jost und die Kreisbeigeordnete Daniela Feld allen Beteiligten, die diesen besonderen Tag möglich gemacht hatten. Die Grubenlampe wurde stellvertretend für den Landkreis an die Kreisbeigeordnete übergeben, bevor sie ihre Reise durch den Landkreis fortsetzte.

Ein besonderer Dank gilt Ortsvorsteher Frank Klein, den beteiligten Vereinen, der Rothenbergschule, den Kameradinnen und Kameraden des Löschbezirks Dirmingen, „Samba Total“, den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie den vielen Menschen entlang der Strecke. Der Fackellauf hat gezeigt: Inklusion lebt vom Mitmachen – und Dirmingen hat mit Herz bewiesen, wie stark die Gemeinschaft hier vor Ort ist.

Eppelborn, 11. Juni 2026

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