Großer Vegetationsbrand in Illingen erfolgreich bekämpft – Dank und Anerkennung für alle Einsatzkräfte
Vier herausfordernde Tage und Nächte liegen hinter den Einsatzkräften, die beim großen Vegetationsbrand zwischen Hirzweiler und Wustweiler im Einsatz waren. Am Mittwochabend, 19. August, konnte die Großlage schließlich beendet werden. Auch die Einsatzkräfte der Feuerwehr der Gemeinde Eppelborn kehrten nach ihrem Einsatz wohlbehalten in ihre Löschbezirke zurück.
Der Brand entwickelte sich zu einem der größten Vegetationsbrände, die das Saarland in den vergangenen Jahren erlebt hat. In der Spitzenzeit waren mehr als 500 Einsatzkräfte gleichzeitig vor Ort, insgesamt waren über die gesamte Einsatzdauer hinweg mehr als 1.000 Einsatzkräfte an der Bewältigung der Lage beteiligt. Auf einer Fläche von rund 18 Hektar galt es, die Flammen unter Kontrolle zu bringen, eine weitere Ausbreitung zu verhindern und das Brandgebiet anschließend umfangreich nachzukontrollieren.
Auch die Feuerwehr der Gemeinde Eppelborn leistete dabei einen wichtigen Beitrag. Über mehrere Tage und Nächte hinweg waren die Eppelborner Feuerwehrkameradinnen und -kameraden gemeinsam mit den zahlreichen weiteren Einsatzkräften vor Ort und unterstützten die aufwendige Brandbekämpfung. Bürgermeister Dr. Andreas Feld dankte am Mittwochabend gemeinsam mit Wehrführer Andreas Groß den Eppelborner Einsatzkräften sowie allen beteiligten Organisationen wie dem DRK und dem THW ausdrücklich für ihren engagierten und erfolgreichen Einsatz.
„Unsere Feuerwehr hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine gut aufgestellte und leistungsfähige Feuerwehr für unsere Gemeinde und unsere gesamte Region ist. Die Kameradinnen und Kameraden haben über viele Stunden hinweg unter äußerst schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit geleistet. Dafür gebührt ihnen unser größter Respekt und unser herzlichster Dank“, betont Bürgermeister Dr. Andreas Feld.
Ein besonderer Dank gilt auch den Eppelborner Landwirtinnen und Landwirten, die die Einsatzkräfte bei der Brandbekämpfung tatkräftig unterstützten. Ihr Einsatz ist ein eindrucksvolles Beispiel für die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit, die gerade bei solchen Großschadenslagen entscheidend ist.
Doch hinter einem solchen Einsatz stehen nicht nur die Feuerwehrleute selbst. Auch die Familien der Einsatzkräfte tragen einen wichtigen Teil der Belastung mit. Partnerinnen und Partner sowie Kinder mussten über mehrere Tage auf ihre Angehörigen verzichten und gleichzeitig mit der Sorge um deren Einsatz leben. Auch ihnen gilt ein ausdrücklicher Dank für ihre Unterstützung und ihren Rückhalt.
Mit dem Ende der Großlage ist die Arbeit für die Einsatzkräfte allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen. Fahrzeuge, Schläuche, Atemschutz- und weitere Einsatzgeräte müssen gereinigt, kontrolliert und wieder vollständig einsatzbereit gemacht werden. Die Nachbereitung eines solchen Großeinsatzes ist umfangreich und erfordert ebenfalls viel Zeit und Engagement.
Auch das Brandgebiet selbst wird in den kommenden Tagen weiterhin engmaschig überwacht. Nach einem festgelegten Kontrollpunktkonzept erfolgen Kontrollgänge, Messfahrten und Drohnenüberflüge, um mögliche Temperaturanstiege oder neue Glutnester frühzeitig zu erkennen.
Der Einsatz in Illingen hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn Feuerwehren, Hilfsorganisationen, Technisches Hilfswerk, Rettungsdienst, Landwirtschaft und zahlreiche weitere Helferinnen und Helfer Hand in Hand zusammenarbeiten. Die Gemeinde Eppelborn sagt allen Einsatzkräften ein herzliches Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz, ihren Mut und ihre Bereitschaft, anderen zu helfen – und allzeit gut Wehr!