Rund 30 Aussteller, informative Vorträge und zahlreiche Mitmachangebote im big Eppel
Wie vielfältig und aktiv das Leben im Alter sein kann, zeigte die 2. Eppelborner Seniorenmesse am 7. Oktober im big Eppel. Unter dem Motto „Lebensqualität kennt kein Alter“ lud die Gemeinde Eppelborn gemeinsam mit dem Seniorenbeirat dazu ein, sich über Angebote, Unterstützungsmöglichkeiten und neue Wege für ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu informieren.
Zur Eröffnung begrüßte Bürgermeister Dr. Andreas Feld gemeinsam mit dem saarländischen Minister für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit, Magnus Jung, der Landtagsvizepräsidentin und VdK-Landesvorsitzenden Dagmar Heib, Landrat Sören Meng, den Landtagsabgeordneten Theobald und Löw sowie dem Vorsitzenden des Eppelborner Seniorenbeirates, Hans Schmidt, die Gäste im big Eppel.
Von 10 bis 17 Uhr präsentierten rund 30 Ausstellerinnen und Aussteller ihre Angebote und standen den Besucherinnen und Besuchern für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung. Die Themen reichten von Gesundheit und Pflege über Sicherheit und Vorsorge bis hin zu Mobilität, Wohnen und Unterstützung im Alltag. Ergänzt wurde das Programm durch informative Vorträge, Beratungsangebote sowie verschiedene Bewegungs- und Mitmachangebote, die zum Ausprobieren und Entdecken einluden.
Dabei ging es nicht allein um die Herausforderungen, die das Älterwerden mit sich bringen kann. Die Seniorenmesse wollte vor allem auch zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, aktiv zu bleiben, Neues zu lernen und das Leben weiterhin selbstbestimmt zu gestalten. Ob E-Bike-Fahrsicherheitstraining, Tablet- und Digitalkurse, gemeinsame Wanderungen und Fahrten oder Angebote wie „Senioren off da Schnerr“ – auch in der Gemeinde Eppelborn gibt es zahlreiche Gelegenheiten, neue Kontakte zu knüpfen, Gemeinschaft zu erleben und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.
Gleichzeitig bot die Messe Raum für wichtige Fragen rund um Pflege, Demenz, Vorsorge und Sicherheit. Auch die Möglichkeit, möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben zu können, spielte eine wichtige Rolle. Die vielfältigen Informations- und Beratungsangebote machten deutlich, wie wichtig es ist, sich frühzeitig mit diesen Themen auseinanderzusetzen und die passenden Ansprechpartner zu kennen.
Bürgermeister Dr. Andreas Feld betonte, dass Lebensqualität im Alter weit mehr bedeute als eine gute Versorgung. Dazu gehörten ebenso soziale Kontakte, gemeinsame Erlebnisse, Bewegung und die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen. Eine lebendige Seniorenarbeit brauche deshalb nicht nur gute Angebote von Verwaltung und Politik, sondern vor allem Menschen, die sich für andere einsetzen und Gemeinschaft aktiv gestalten.
Der Bürgermeister richtete einen besonderen Dank an das Seniorenbüro, insbesondere an Marietta Schikofsky, sowie an den Seniorenbeirat unter dem Vorsitz von Hans Schmidt für die Organisation der Veranstaltung. Im Namen der Gemeinde bedankte er sich außerdem bei allen Ausstellerinnen und Ausstellern, Referentinnen und Referenten sowie den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten, die mit ihrem Einsatz zum Gelingen der Seniorenmesse beitrugen.
Die zweite Eppelborner Seniorenmesse machte deutlich: Älterwerden bedeutet nicht, auf irgendetwas verzichten zu müssen, denn es gibt zahlreiche Möglichkeiten aktiv zu bleiben, sich zu informieren und tolle Gemeinschaften, denen man sich im Alter hier in Eppelborn anschließen kann.