Bunter Gaudiwurm in Wiesbach und ein närrisches Spektakel in Bubach-Calmesweiler

Am vergangenen Wochenende stand die Gemeinde ganz im Zeichen der Faasend – und sowohl in Wiesbach als auch in Bubach-Calmesweiler zogen farbenfrohe Umzüge durch die Straßen, die bei Teilnehmern und Zaungästen pure Lebensfreude versprühten.

Beim Fastnachtsumzug in Wiesbach fehlte es an nichts: Konfetti, rote Herzen, knallende Korken, Süßigkeiten, fantasievolle Kostüme und aufwendig gestaltete Wagen sorgten für ausgelassene Stimmung. Zahlreiche Fußgruppen und große wie kleine Gefährte präsentierten mit viel Kreativität ihre Mottos: Kühe demonstrierten augenzwinkernd für biologische Vielfalt, während ein „Kuhstall auf Rädern“ zur rollenden Partyzone wurde. Eine engagierte Bäuerin verteilte Blumensamen – ein kleiner, aber nachhaltiger Gruß an die Natur.

Auch die Urzeit hielt Einzug: Steinzeitmenschen begegneten Dinosauriern unter dem Motto „Aussterben war gestern“. Märchenhafte Gestalten wie die „Glorreichen aus dem Märchenwald“ mischten mit, ebenso wie Tonies, die sonst Märchen auf Knopfdruck erzählen. Technisch noch nicht ganz so weit – aber mit umso mehr Begeisterung – zeigten die jungen Teilnehmer, wie viel Freude Faasend macht.

Zünftig gefeiert wurde in der Skihütte der Kulturfreunde Illtal, im Party Club 09 und im Saloon. Die Kulturfreunde präsentierten sich zudem im Stil des mexikanischen Feiertags „De los muertos“. Postzusteller mit Posthörnchen, eine Fahrschule unter dem Motto „Sicher durch den Verkehr“ sowie zahlreiche weitere Fußgruppen verwandelten die Straßen in ein buntes Meer.

Die Herren der „Die wilden Elf“ verteilten passend zum Valentinstag Rosen an die Zuschauer. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgten der Fanfarenzug Eppelborn, der Musikverein Lyra Bliesen sowie der Musikverein Harmonie Wiesbach, die selbst bei den eisigen Temperaturen am Samstagnachmittag für Stimmung sorgten.

In der Wiesbachhalle wurde anschließend weitergefeiert: Die Vorband Mannie heizte ein, bevor „Flo & Chris“ mit ihrem Mix aus Partyhits die Tanzfläche füllten.

Weiter ging es dann am Tag darauf in Bubach-Calmesweiler. Bereits im Vorfeld sorgte eine Zwergenkapelle am Straßenrand für musikalische Unterhaltung. Angeführt wurde der Zug von den Gardemädels der „Eppelbootze“, gefolgt vom Fanfarenzug Eppelborn, dem Elferrat der Eppelbootze und dem Prinzenpaar Maria-Francesca I und Michael I. Neben dem Eppelborner Prinzenpaar hatten sich auch die Hoheiten aus Lebach, Schmelz und Aschbach dem Umzug angeschlossen.

Dinos und tierische Gestalten säumten die Straßen. Engel, kunstvolle Tortenstücke und friedlich wirkende Sträflinge sorgten ebenso für Hingucker wie ein nachgebauter VW-Bus und die The Rocky Horror Picture Show. Im Casino der 20er Jahre herrschte reger Betrieb und auch alle Karnevalsvereine der Gemeinde, die „wilden Elf“ aus Wiesbach, der KKV aus Dirmingen sowie der Humeser und der Habacher Karnevalsverein waren mit ihren Garden am Start. Die Biber Biker aus Berschweiler mit einem Motorrad hoch über dem Wagen sowie Wikinger, Vampire und Bauarbeiter waren mit dabei. Die Vielfalt der verteilten Gaben war ebenso groß wie die Kreativität der Gruppen: Neben Gutzja gabs für die Besucher am Straßenrand auch Würstchen, Fleischkäs-Weck, leckere Muffins und natürlich Faasendkiechelschja.

Beide Umzüge haben eindrucksvoll gezeigt: Die Faasend lebt von Engagement, Fantasie und Gemeinschaftssinn. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Aktiven, Helferinnen und Helfern sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die diese Tage zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben. „Allee Hopp!“

Weitere tolle Bilder von den Veranstaltungen rund um Faasend findet ihr auf dem Facebook-Profil von Michael Jungen.

Eppelborn, 20. Februar 2026

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