Dat gibt’s nur ämo: Der HKV feierte sein 4×11-jähriges Jubiläum

Ein Wochenende lang stand Habach ganz im Zeichen der Faasend: Der Habacher Karnevalsverein (HKV) „Dat gibt’s nur ämo“ feierte vom 22. bis 24. August 2025 sein 4×11-jähriges Bestehen – und bewies dabei eindrucksvoll, was entsteht, wenn ein Verein mit ganz viel Leidenschaft, Herzblut und Liebe zum Detail ein Jubiläum so richtig feiert.

Von Freitag bis Sonntag folgte ein Höhepunkt dem nächsten. Schon zum Auftakt am Freitagabend verwandelte sich das Festzelt in eine Partyzone – die Konsorten sorgten für ausgelassene Stimmung, die von Partymusik bis tief in die Nacht getragen wurde.

Am Samstagabend dann erlebten die Gäste einen Festkommers, der seinesgleichen sucht. Alles passte – von der ersten bis zur letzten Minute. Unter der humorvollen Moderation von Arno Meiser wurde ein karnevalistisches Programm auf die Beine gestellt, das den Gästen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Schon der Auftakt zeigte, dass der HKV es versteht, Tradition und Narretei zu verbinden: Bürgermeister Dr. Andreas Feld, MdL Alwin Theobald und Marc Kunz traten als „Schirmherr-Dreigestirn“ auf und sorgten mit ihrem Vortrag gleich für den passenden närrischen Einstieg. Tänze der Minigarde, der Solisten und ein gemeinsamer Flashmob aller Garden und Showtanzgruppen ließen die Bühne an diesem Abend beben.

Doch es waren nicht nur die Programmpunkte, die den Abend unvergesslich machten – es waren vor allem die Menschen. Wenn langjährige Mitglieder für 1×11, 2×11, 3×11 oder gar 4×11 Jahre Treue geehrt werden, wenn die Heroldsingers ihr 2×11-jähriges Jubiläum feiern und das ganze Zelt beim Lied mitklatscht – dann spürt man, dass hier mehr ist als nur ein Verein. Und als schließlich Robert Klein, der Gründer des HKV, auf die Bühne kam und das gesamte Zelt sich von den Plätzen erhob, um ihm zu danken – da lag eine Gänsehautstimmung in der Luft, die man nicht beschreiben, sondern nur erleben kann.

Besonders schön: Während die HKV-Mitglieder das Fest genießen durften, übernahmen befreundete Karnevalsvereine und Habacher Ortsvereine die Dienste – ein starkes Zeichen der Wertschätzung für den HKV.

Der Sonntag schließlich bot einen würdigen Abschluss. Nach dem musikalischen Frühschoppen mit dem Instrumentalverein Eppelborn und einem gemeinsamen Mittagessen startete der große Jubiläumsumzug. Zahlreiche befreundete Vereine und Gruppen begleiteten den Zug durchs Dorf bis hin zum Festzelt. Dort sorgten der Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Eppelborn und im Anschluss daran die Heroldsingers für beste Unterhaltung. Kinderschminken, die Auslosung der Tombola, für die man am ganzen Wochenende Lose erwerben konnte, sowie der Dämmerschoppen am Abend bei leckerem Essen rundeten das Jubiläumswochenende ab.

Was den HKV so besonders macht, wurde an diesem Wochenende wieder einmal deutlich: ein Verein, der nicht nur die Faasend lebt, sondern auch tief in der Dorfgemeinschaft verwurzelt ist. Mit aktuell 217 Mitgliedern – darunter 54 Kinder und Jugendliche – steht der HKV für eine lebendige Nachwuchsarbeit. Seit seiner Gründung vor 44 Jahren, mit damals 22 Mitgliedern, hat der Verein nicht nur die Habacher Faasend geprägt, sondern sich auch weit über die Ortsgrenzen hinaus einen Namen gemacht – Ob mit seinen Kappensitzungen, dem Heroldfest, der mittlerweile zur Tradition gewordenen Sessionseröffnung oder Auftritten bei diversen Veranstaltungen befreundeter Vereine.

Hinter all dem steckt eine Gemeinschaft, die Großes leistet – sei es auf der Bühne oder still im Hintergrund beim Schminken, Dekorieren, Kuchenbacken, Organisieren oder im Training. Das 4×11-jährige Jubiläum hat eindrucksvoll gezeigt, dass der HKV mehr ist als ein Karnevalsverein: Er ist ein Stück Heimat, ein Garant für Lebensfreude und gelebtes Brauchtum. Mit dieser Energie darf man sich schon jetzt auf das nächste große Jubiläum, 5×11 Jahre HKV, freuen – ganz nach dem Motto:

„Dat gibt’s nur ämo!“

Eppelborn, 29. August 2025

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