Gemeinsam vorbereitet: Woche des Katastrophenschutzes macht Halt in Eppelborn
Wie gut sind wir auf außergewöhnliche Situationen vorbereitet? Was tun bei einem längeren Stromausfall, Hochwasser oder anderen Krisenlagen? Genau mit diesen Fragen beschäftigt sich die „Woche des Katastrophenschutzes“, die vom 15. bis 19. Juni 2026 erstmals als Pilotprojekt im Landkreis Neunkirchen durchgeführt wird.
Organisiert durch den Bevölkerungsschutz des Landkreises Neunkirchen, verfolgt die Aktionswoche ein wichtiges Ziel: Menschen für mögliche Ausnahmesituationen zu sensibilisieren, Ängste abzubauen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Denn Vorsorge bedeutet nicht, mit Sorge in die Zukunft zu blicken – sondern gut vorbereitet zu sein.
Ich freue mich deshalb sehr, dass die Aktion auch in unserer Gemeinde Station macht. Am Dienstag, 16. Juni 2026, ist der Informationsstand des Katastrophenschutzes von 9:00 bis 13:00 Uhr am Güterbahnhof in Eppelborn vor Ort.
Dort haben Sie die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und mit den Expertinnen und Experten des Katastrophenschutzes ins Gespräch zu kommen. Themen wie Bevorratung im Krisenfall, Verhalten bei Stromausfällen oder Vorsorgemaßnahmen bei Hochwasser werden anschaulich erklärt. Zudem wird hilfreiches Informationsmaterial zur Verfügung gestellt, das praktische Tipps für den Alltag und den Ernstfall bereithält.
Gerade die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie wichtig es ist, auf besondere Situationen vorbereitet zu sein. Oft sind es schon einfache Maßnahmen, die im Notfall einen großen Unterschied machen können. Deshalb lade ich Sie herzlich ein, das Informationsangebot zu nutzen und sich unverbindlich zu informieren.
Mein Dank gilt dem Landkreis Neunkirchen und allen Beteiligten, die diese wichtige Initiative ermöglichen. Gemeinsam können wir dazu beitragen, unsere Gemeinde noch resilienter und sicherer zu machen.
Mehr Sicherheit im „Borre Eck“ in Bubach
Immer wieder wurde an Ortsvorsteher Sebastian Michel und mich die Sorge herangetragen, dass die Verkehrssituation in Bubach im Bereich „Borre Eck“ – gegenüber des Brunnens – eine echte Gefahrenstelle darstellt. Die Straße ist an dieser Stelle eng und die Kurve sehr unübersichtlich. Leider kommt es immer wieder vor, dass Fahrzeuge dort mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs sind.
Besonders problematisch ist dabei, dass manche Autofahrerinnen und Autofahrer bei Gegenverkehr auf den bündig zur Straße verlaufenden Gehweg ausweichen, da an dieser Stelle kein Bordstein vorhanden ist. Gerade für Fußgängerinnen und Fußgänger stellt dies ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
Um hier für mehr Sicherheit zu sorgen und gleichzeitig für vorsichtigeres Fahrverhalten zu sensibilisieren, wurde nun ein rot-weißer Poller aufgestellt. Dieser macht deutlich: Der Gehweg ist keine Ausweichfläche und die enge Kurve erfordert besondere Rücksichtnahme.
Ich freue mich, dass wir damit einem vielfach geäußerten Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner nachkommen konnten. Mein Dank gilt dem Bauhof, der die notwendigen Arbeiten durchgeführt hat.
Ihr Bürgermeister
Dr. Andreas Feld
Eppelborn, 11. Juni 2026