Weitere Urnenbestattungsangebote auf dem Friedhof Humes
Auf dem Friedhof in Humes wird das Angebot an Urnenbestattungen weiter ausgebaut. Mit einem neuen Urnenrasengrabfeld und einer zusätzlichen Urnenwand stehen künftig weitere Grabstätten für eine würdevolle und zugleich pflegearme Bestattung zur Verfügung.
Das neue Urnenrasengrabfeld wurde unterhalb des bestehenden Baumbestattungsfeldes angelegt. Die Fläche war zuvor mit Rasengräbern belegt, deren letzte Grabstätten im Jahr 2020 abgeräumt wurden. Entstanden sind nun 20 Grabstätten, in denen jeweils bis zu zwei Urnen beigesetzt werden können. Die Gestaltung orientiert sich an den bereits auf anderen Friedhöfen der Gemeinde Eppelborn vorhandenen Urnenrasengrabfeldern. Auch in Humes ist ein Fundamentstreifen für stehende Grabmale vorgesehen.
Die Entscheidung für die neue Bestattungsfläche traf der Ortsrat Humes auf Vorschlag der Verwaltung. Ursprünglich war die Maßnahme erst für das Jahr 2027 vorgesehen. Durch freie Mittel im Investitionshaushalt 2025/2026 konnte die Umsetzung jedoch vorgezogen werden. Die Arbeiten übernahm die Firma Lambert Abbruch & Erdbau aus Illingen. Die Kosten belaufen sich auf rund 25.000 Euro.
Gleichzeitig wurde nun auch eine weitere Urnenwand auf dem Friedhof Humes aufgebaut. Es handelt sich bereits um die zehnte Urnenwand am Standort. Sie verfügt über 21 Kammern, die jeweils Platz für bis zu zwei Urnen bieten. Die Urnenwand ist auch in Humes die am stärksten nachgefragte Form der Urnenbestattung. Im Durchschnitt werden dort rund elf Kammern pro Jahr vergeben.
Das Fundament für die neue Urnenwand wurde bereits 2021 gemeinsam mit zwei weiteren Fundamenten von der Firma MOSA aus Eppelborn errichtet. Die Kosten für alle drei Fundamente lagen damals bei rund 18.400 Euro. Für die gerade aufgestellte Urnenwand fielen nun nochmals rund 22.000 Euro an.
Mit der Erweiterung reagiert die Gemeinde Eppelborn auf die anhaltende Nachfrage nach den unterschiedlichen Formen der Urnenbestattung und hat nun insgesamt 65.400 Euro in weitere Bestattungsmöglichkeiten dieser Art auf dem Friedhof in Humes investiert.
Lebensqualität kennt kein Alter
- Eppelborner Seniorenmesse am 7. Oktober im big Eppel
Eine lebendige Gemeinde ist eine Gemeinde für alle Generationen. Dazu gehören für mich ganz selbstverständlich auch unsere Seniorinnen und Senioren. Viele von ihnen sind seit Jahrzehnten in Eppelborn zuhause, haben unsere Ortsteile mitgeprägt, Familien großgezogen, sich in Vereinen engagiert und unsere Gemeinschaft bereichert. Es ist mir wichtig, dass sie auch im Alter mitten in dieser Gemeinschaft bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Genau dazu möchte unsere 2. Eppelborner Seniorenmesse beitragen. Unter dem Motto „Lebensqualität kennt kein Alter“ laden wir am Mittwoch, 7. Oktober, von 10 bis 17 Uhr ins big Eppel ein.
Gemeinsam mit unserem Seniorenbeirat und dem Seniorenbüro haben wir ein vielfältiges Angebot zusammengestellt. Rund 30 Aussteller informieren unter anderem über Gesundheit und Pflege, Vorsorge, Wohnen, Mobilität und Sicherheit. Dazu kommen interessante Vorträge und zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren.
Für mich ist die Seniorenmesse ein schönes Beispiel dafür, wie wir in Eppelborn Gemeinschaft gestalten wollen: mit Angeboten, die Menschen zusammenbringen und ihnen ermöglichen, möglichst lange selbstbestimmt und aktiv zu leben.
Und natürlich darf auch das gesellige Miteinander nicht fehlen. Bei Kaffee und Kuchen gibt es Gelegenheit zum Austausch und zu guten Gesprächen.
Ich freue mich auf viele Besucherinnen und Besucher und lade herzlich dazu ein, am 7. Oktober im big Eppel vorbeizuschauen. Der Eintritt ist frei – und für jeden ist etwas dabei.
Denn eines ist sicher: Lebensqualität kennt kein Alter. Und eine starke Gemeinschaft lebt davon, dass alle Generationen ihren Platz darin haben.
Ihr Bürgermeister
Dr. Andreas Feld
Eppelborn, 02. Oktober 2026