Der Bürgermeister informiert – KW 45

Endlich wieder einkaufen in Dirmingen – Langersehnte Eröffnung des NETTO-Marktes

Es ist so weit: Unser neuer Netto-Markt in Dirmingen hat seine Türen geöffnet! Natürlich bin ich am Dienstagmorgen direkt nach Dirmingen gefahren und habe mir den fertigen Markt angeschaut.

Ich freue mich riesig für die Dirmingerinnen und Dirminger, dass sie nun endlich wieder eine Einkaufsmöglichkeit direkt vor der Haustür haben. Bis zu diesem Tag war es allerdings ein langer und nicht immer einfacher Weg: Über sieben Jahre habe ich als Bürgermeister gemeinsam mit meiner Verwaltung, den Grundstückseigentümern, den Projektträgern, dem Ortsvorsteher, unserem Gemeinde- und Ortsrat und vielen Weiteren in vielen Gesprächen, unzähligen Telefonaten und mit jeder Menge Beharrlichkeit daran gearbeitet, das Projekt umzusetzen.

Zwischendurch sah es mehr als einmal so aus, als würde der Wunsch vieler Bürgerinnen und Bürger vor Ort unerfüllt bleiben. Aufgeben war aber keine Option, denn bei meinen Haustürbesuchen im Rahmen des Wahlkampfes 2019 hatte ich den Menschen in Dirmingen versprochen, mich für eine Lösung einzusetzen und vom ersten Tag daran gearbeitet. Dass wir dieses Versprechen heute einlösen können, macht mich persönlich sehr stolz und dankbar. Es ist so schön, dass sich die Ausdauer und die gemeinsame Arbeit am Ende ausgezahlt haben.

Auch am Tag vor der Eröffnung noch gab es viel zu tun und ein paar Schwierigkeiten. Danke an dieser Stelle an unsere freiwillige Feuerwehr, ohne die man den Markt am Dienstag nicht hätte eröffnen können.

Mein herzlicher Dank gilt allen, die dieses Projekt über die vielen Jahre begleitet, unterstützt und trotz aller Rückschläge weiter vorangetrieben haben, insbesondere der Projektentwicklungsgesellschaft RATISBONA als Investor dieses Projekts, meinem Team in der Bauverwaltung allen voran Peter Lutz.

Ich wünsche dem gesamten Netto-Team einen guten Start und allen Kundinnen und Kunden viel Freude beim Einkaufen!

Das waren die Themen im Gemeinderat vergangene Woche

Bevor wir am vergangenen Donnerstag in die Tagesordnung eingestiegen sind, stand eine besondere Verabschiedung an: Unser langjähriger Revierförster Forstamtsrat Ingo Piechotta geht in den wohlverdienten Ruhestand. Seit 1985 war er für den Eppelborner Gemeindewald zuständig und hat diesen über vier Jahrzehnte mit großer Fachkenntnis und Engagement geprägt. Ob Umweltaktionen mit Kindern, die Aktion Klimawald, Aufforstungen oder seine fachkundige Beratung des Gemeinderates – sein Einsatz ging weit über die klassische Forstarbeit hinaus. Zum 31. Dezember 2026 endet seine Dienstzeit nach insgesamt 42 Jahren. Ganz verlieren wir ihn glücklicherweise nicht, denn als Geschäftsführer der Gehöferschaft Eppelborn bleibt er unserer Gemeinde weiterhin erhalten. Für die jahrzehntelange vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanke ich mich herzlich und wünsche ihm alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. Seine Nachfolgerin, Forstoberinspektorin Maja Wild, übernimmt ab Januar 2027. Auch ihr wünsche ich einen guten Start.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Verschiebung des Beendigungszeitpunkts unserer Mitgliedschaft im Zweckverband eGo-Saar um ein Jahr. Der Gemeinderat hatte im Oktober 2024 den Austritt beschlossen, da die damalige Entwicklung des Verbandes kritisch bewertet wurde. Inzwischen haben sich die Rahmenbedingungen verändert. Die zusätzliche Zeit möchten wir nutzen, um die angestoßenen Entwicklungsprozesse weiter zu beobachten und konstruktiv zu begleiten. Vor Ablauf der verlängerten Frist wird der Gemeinderat erneut beraten und entscheiden. Mir ist wichtig, dass wir eine fundierte Entscheidung treffen, die den Interessen unserer Gemeinde und einer leistungsfähigen Verwaltung gerecht wird.

Darüber hinaus hat der Gemeinderat die Beschaffung eines neuen 18-Tonnen-Lkw mit Dreiseitenkipper und Ladekran für unseren Baubetriebshof auf den Weg gebracht. Das Fahrzeug soll insbesondere bei Arbeiten an Feldwegen und Banketten zum Einsatz kommen. Auch die Erneuerung der Heizungsanlage im öffentlichen Gebäudekomplex in Wiesbach war Thema. Neben neuen Holzhackschnitzelkesseln sollen zwei Wärmepumpen die Trinkwassererwärmung in der Schulturnhalle und der Wiesbachhalle übernehmen. Die entsprechenden Heizungs-, Elektro- und Bauarbeiten wurden auf den Weg gebracht. Ziel ist eine langfristig wirtschaftliche und energieeffiziente Wärmeversorgung der öffentlichen Gebäude.

Schließlich hat der Gemeinderat dem Forstwirtschaftsplan für 2027 zugestimmt und den geprüften Jahresabschluss der Gemeinde für das Jahr 2023 beschlossen.

Ihr Bürgermeister

Andreas Feld

Eppelborn, 06. November 2026

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