Barrierefreiheit im Hellbergbad weiter verbessert – Hebelift jetzt eingebaut
Ein zentrales Ziel bei der Sanierung des Hellbergbades war es, die Barrierefreiheit weiter auszubauen. Während zur offiziellen Wiedereröffnung im Juli noch auf die Lieferung des neuen Hebelifts gewartet werden musste, ist dieser mittlerweile angekommen und kann genutzt werden.
Der Hebelift ermöglicht nun auch Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung den sicheren und komfortablen Einstieg ins Wasser – ein wichtiger Schritt hin zu einem möglichst barrierefreien Badeerlebnis für alle. Der Lift wird in eine dafür vorgesehene Hülse im Beckenrand gesteckt und dort befestigt. Der Arm des drehbaren Lifts kann dann an einer Sitzvorrichtung befestigt werden, welche dann vom Lift hin und her sowie hinunter ins Becken bewegt werden kann.
Bereits im Rahmen der Sanierung wurde außerdem der Eingangsbereich zum Hellbergkomplex angepasst: Die Eingangstür wurde verbreitert, sodass auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer das Bad problemlos besuchen können.
Mit diesen Maßnahmen ist das Hellbergbad nun nicht nur technisch und optisch auf dem neuesten Stand, sondern auch in Sachen Inklusion deutlich besser aufgestellt.
Appell an rücksichtslose Hundehalter
Zunächst möchte ich betonen, dass sich die meisten Hundehalterinnen und Hundehalter in unserer Gemeinde vorbildlich verhalten: Sie führen ihre Tiere verantwortungsvoll aus, halten sich an Regeln – und sie beseitigen den Hundekot, den ihr Vierbeiner hinterlässt. Leider trifft das nicht auf alle zu.
Aber in letzter Zeit erreichen uns wieder verstärkt Beschwerden über Hundekot auf Gehwegen, Grünstreifen, Spielplätzen und sogar auf bewirtschafteten Wiesen und Feldern. Liebe Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer: So etwas geht nicht. Es ist nicht nur eine eklige Angelegenheit, wenn man versehentlich hineintritt – es ist auch gesundheitsgefährdend, für Mensch und Tier gleichermaßen. Zudem beeinträchtigt es die Futterqualität der Landwirte, wenn Wiesen und Felder verunreinigt sind.
Das Ignorieren dieser Verantwortung ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Ordnungswidrigkeit. Wer Hundekot auf öffentlichen Flächen hinterlässt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Daher der Appell an Ihr Verantwortungsbewusstsein: Unsere Gemeinde soll sauber, lebenswert und sicher für alle bleiben – dafür braucht es Ihre Mithilfe.
Seien Sie ein Vorbild – für Ihre Mitmenschen, für andere Hundebesitzerinnen und -besitzer, und nicht zuletzt für Ihre Kinder, die mit gutem Beispiel aufwachsen sollen.
Schulwege sicherer machen – Maßnahme in Dirmingen umgesetzt
Die Sicherheit unserer jüngsten Verkehrsteilnehmer hat für uns höchste Priorität – besonders auf Schulwegen. Daher haben wir folgende Maßnahme umgesetzt, um den Schulweg für unsere Kinder in Dirmingen noch sicherer zu machen:
Ab sofort gilt Tempo 30 auch in Fahrtrichtung Ortsmitte bereits ab da, wo das Verkehrszeichen „Kinder“ mit dem Zusatz „Schulweg“ steht – also vor der Einmündung „Am Render“.
In dem Bereich nahe der Grundschule und der Kindertagesstätte, wo bereits in beiden Fahrtrichtungen die Verkehrszeichen „Kinder“ (Zeichen 136) mit dem Zusatzzeichen „Schulweg“ (2303) stehen, galt bislang nur in Fahrtrichtung Berschweiler eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h ab dem gekennzeichneten Schulweg. In Fahrtrichtung Ortsmitte begann die Temporeduzierung erst hinter der Einmündung „Am Render“ – einer Stelle, die hinter einer Kurve liegt und daher schlecht einsehbar ist. Um für alle Kinder, die diesen Abschnitt täglich auf dem Weg zur Schule oder zur Kita nutzen, sicherer zu machen, wurde die Beschilderung nun angepasst.
Ich danke allen beteiligten Stellen für die gute Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass diese Maßnahme ein weiterer wichtiger Schritt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr – insbesondere für unsere Kinder – ist.
Ihr Bürgermeister
Andreas Feld
Eppelborn, 01. August 2025