Der Bürgermeister informiert – KW48

Wir machen den Marktplatz fit für die Zukunft – Spatenstich in Eppelborn

Am Montagmittag haben der Staatssekretär des Innenministeriums, Torsten Lang, die beiden Eppelborner Landtagsabgeordneten Alwin Theobald und Stefan Löw, Eppelborns Ortsvorsteher Christian Ney, die Kreisbeigeordnete Daniela Feld und ich gemeinsam den offiziellen Spatenstich für die Neugestaltung unseres Eppelborner Marktplatzes gesetzt. Mit dabei waren darüber hinaus zahlreiche weitere Mitglieder unserer kommunalen Gremien und Interessierte. Der Marktplatz ist seit jeher ein zentraler Ort der Begegnung, des Austauschs und des Miteinanders. Umso wichtiger ist es, ihn an die Anforderungen unserer Zeit anzupassen und für die Zukunft fit zu machen.

Ich bin überzeugt: Der neue Marktplatz wird nicht nur optisch ein Gewinn sein, sondern vor allem ein modern gestalteter Treffpunkt für Jung und Alt, ein Ort des Zusammenkommens und des Austauschs.

Was genau passiert denn jetzt in der Eppelborner Ortsmitte?

Der heutige Marktplatz wurde in den frühen 1980er Jahren nach den damaligen Maßstäben und Bedürfnissen errichtet. Inzwischen haben sich jedoch sowohl die klimatischen Rahmenbedingungen als auch die Ansprüche der Nutzerinnen und Nutzer grundlegend verändert. Der Belag ist stark sanierungsbedürftig, der Baumbestand geschädigt und die Barrierefreiheit nicht mehr zeitgemäß. Vor diesem Hintergrund war eine grundlegende Neugestaltung notwendig und richtig.

Mit der nun beginnenden Maßnahme soll ein moderner, barrierefreier und attraktiver Ortsmittelpunkt geschaffen werden, der allen Generationen offensteht. Ein zentraler Bestandteil wird das neue Wasserspiel mit zehn Bodendüsen sein, das insbesondere in den Sommermonaten für Aufenthaltsqualität und Lebendigkeit sorgen wird. Das bisher verwitterte Natursteinpflaster wird durch einen ebenen, rollstuhlgeeigneten Betonpflasterbelag ersetzt, der die Nutzung insbesondere für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, ältere Bürgerinnen und Bürger sowie Familien mit Kinderwagen deutlich erleichtert.

Auch die Aufenthaltsqualität wird spürbar verbessert: Neue Sitzbänke laden künftig zum Verweilen ein, eine moderne Spielfläche mit Spielgeräten bietet Kindern Raum zum Toben, und durch eine einheitliche, energieeffiziente LED-Beleuchtung wird der Platz noch besser ausgeleuchtet und so auch in den Abendstunden noch nutzbar sein. Die stark geschädigten Winterlinden werden durch sieben große Platanen ersetzt, die mit nachhaltigen Pflanzkonzepten und Bewässerungsvorrichtungen ausgestattet werden und so langfristig einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Ein besonderes Augenmerk wird zudem auf Funktionalität und Erreichbarkeit gelegt. Entlang der Straße „Am Markt“ entstehen neue Stellplätze, darunter auch behindertengerechte Parkflächen sowie Ladepunkte für E-Fahrzeuge. Gleichzeitig sorgen herausnehmbare Poller dafür, dass der Marktplatz flexibel befahrbar ist und so auch weiterhin für Märkte, Veranstaltungen und Feste genutzt werden kann.

Die Neugestaltung ist Teil der Fortschreibung unseres Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) und wurde in enger Abstimmung mit der Lenkungsgruppe sowie dem Fördermittelgeber, dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes, geplant. Für das Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 1,8 Millionen Euro wurde der Gemeinde eine Förderzusage in Höhe von 984.000 Euro aus dem Programm „Lebendige Zentren“ der Städtebauförderung erteilt – ein starkes Zeichen von Landesseite für die Bedeutung dieser Maßnahme. Darüber hinaus gewährt das Innenministerium der Gemeinde auch eine außerplanmäßige Bedarfszuweisung in Höhe von 243.129€, was der Hälfte des Eigenanteils der Gemeinde entspricht.

Besuch in Israel – 60 Jahre deutsch-israelische Freundschaft

Vergangene Woche hatte ich die große Ehre, gemeinsam mit sieben weiteren Saarländerinnen und Saarländern sowie rund 160 Vertreterinnen und Vertretern aus ganz Deutschland an einer ganz besonderen Delegationsreise nach Israel teilzunehmen. Anlass war das Jubiläum „60 Jahre deutsch-israelische Freundschaft und diplomatische Beziehungen“. Die Reise würdigte auf eindrückliche Weise die Partnerschaft, unsere Verantwortung und die enge Verbindung beider Länder.

Die Begegnungen mit politischen Vertretern, der Besuch der Knesset, des Obersten Gerichtshofs und der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem sowie persönliche Gespräche mit Überlebenden des Terroranschlags auf das Nova-Musikfestival haben bei mir bleibende Eindrücke hinterlassen.

Besonders gefreut habe ich mich auch über den persönlichen Austausch mit meinem Amtskollegen unserer Partnerstadt Kfar Tabor. Oded Halperin, der dortige Bürgermeister, hat seit kurzem sogar die deutsche Staatsangehörigkeit. Ich hoffe sehr, dass wir die Städtepartnerschaft und den Austausch zwischen Eppelborn und Kfar Tabor in Zukunft weiter ausbauen und vertiefen können.

Diese Reise hat mir einmal mehr vor Augen geführt, wie wertvoll demokratische Werte, Frieden und internationale Freundschaft sind. Ich bin wirklich dankbar, dass ich Eppelborn auf dieser besonderen Reise vertreten durfte.

Ihr Bürgermeister

Andreas Feld

Eppelborn, 28. November 2025

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