Kappensitzungen beim Habacher Karnevalsverein – „Dat gibt’s nur ämo!“

An den vergangenen beiden Wochenenden war das Habacher Bürgerhaus bei den insgesamt vier Kappensitzung des Habacher Karnevalsvereins jedes Mal bis auf den letzten Platz besetzt. Die zahlreichen Gäste befreundeter Karnevalsvereine, darunter natürlich auch das Prinzenpaar der Eppelbootze Prinzessin Maria-Francesca I. und Prinz Michael I., kamen, um die Jubiläumssession 4×11 Jahre gemeinsam mit dem HKV zu feiern.

Sitzungspräsident Torben Welter führte mit gewohntem Witz, Charme und Schlagfertigkeit durch das Programm. Die Gäste im Bürgerhaus lauschten gespannt den tollen Büttenrednern, die mit pointierten Witzen und lockeren Sprüchen überzeugten: Ob Michelle Metzinger als „es Vorzimmer vom Ortsvorsteher von da Habach“, Timo Ehrhardt als „Fernsehgraf“ oder dem wortgewaltigen Schlagabtausch von Matze Becker und Moritz Metzinger über die ewige Frage ob denn nun die „Owwerschd oder Unnerschd Habach“ besser sei – hier war für jeden was dabei. Mit viel Witz überzeugten außerdem Thomas Woll als „De Dummschwätzer“, „Schmaal unn Schmächtisch“ und Marco Thull als Spezialist für „spezielle Situationen bei Männern“. Eine Premiere gab’s in diesem Jahr auf der Kinderkappensitzung: Hannes Thull stand zum ersten Mal in der Bütt und überzeugte sein Publikum auf Anhieb.

Von der Minigarde, der Jugendgarde, der Juniorengarde bis hin zur Aktivengarde zeigten die Tänzerinnen eindrucksvoll, wie viel Trainingsfleiß und Herzblut in ihnen steckt und wie gern sie auf der Bühne stehen. Dazu begeisterten die Mariechen: Lilly Sabsch sowie das Medley von Jolie Wagner und Leonie Sczierski. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Showtänze der Jugendgarde, die als „Käsebande“ in Maus-Kostümen überzeugten sowie die Juniorengarde, die richtig „Flower-Power“ versprühten. Die Aktivengarde entführte in das „Reich der Schatten“ und die Senioras verkörperten in ihrem Showtanz „Die Schlangen der Medusa“. Natürlich durfte auch die Männergarde des HKV wieder auf die Bühne, dieses Mal als Gladiatoren.

Ein weiteres Highlight waren jedes Mal sicherlich auch die Heroldsingers. Als sie die Bühne betreten hatten, gab es für viele kein Halten mehr. Nicht nur, dass sie das Publikum von den Stühlen rissen, sie zogen es auch – wie man hört – zum Teil hinein in einen Schlagerstrudel par excellence. Roy Bianco und die Abbrunzati-Boys wären stolz gewesen. Alles in allem also rundum gelungene Kappensitzungen in der Jubiläumssession in Habach. Was der Verein hier immer auf die Beine stellt – Dat gibt’s nur ämo!

Eppelborn, 06. Februar 2026

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