Sanierung des historischen Grabkreuzes von Konrad Schäfer in Dirmingen erfolgreich abgeschlossen

Mit großem Engagement und in enger Zusammenarbeit ist es gelungen: Das historische Grabkreuz von Konrad Schäfer, dem Gründer der einstigen Schäfer-Brauerei, wurde in den vergangenen Monaten erfolgreich saniert. Damit bleibt ein wichtiges Stück Dirminger Ortsgeschichte auch für kommende Generationen erhalten.

Das Kreuz, das ursprünglich auf dem alten Friedhof stand und heute neben der Evangelischen Kirche in Dirmingen seinen Platz hat, war in den letzten Jahren stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Dank der Initiative des Heimat- & Verkehrsvereins Dirmingen, des Kulturvereins Dirmingen sowie der tatkräftigen Unterstützung der Gemeinde Eppelborn konnte das Projekt umgesetzt werden. Die Sanierung wurde durch Fachkräfte der Dirminger Firma BBR durchgeführt und mit Mitteln aus dem LEADER-Förderprogramm sowie Finanzmitteln der Gemeinde ermöglicht.

Bürgermeister Dr. Andreas Feld und Ortsvorsteher Frank Klein zeigen sich erfreut über den gelungenen Erhalt des historischen Denkmals: „Das Grabkreuz ist ein bedeutendes Zeugnis Dirminger Dorfgeschichte. Es erinnert an die traditionsreiche Schäfer-Brauerei, die Dirmingen über Jahrzehnte das Ortsbild geprägt hat“, so Bürgermeister Feld.

Doch nicht nur die Restaurierung selbst, sondern auch die Gestaltung des Umfelds stand im Mittelpunkt des Projekts. In mehreren Arbeitseinsätzen packten zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Dorfgemeinschaft mit an – unter anderem Mitglieder des Heimat- & Verkehrsvereins, des Kulturvereins, der Evangelischen Kirchengemeinde St. Wendel-Illtal sowie des LBZ Dirmingen. Gemeinsam wurde das Areal rund um das Kreuz verschönert und mit Blumen bepflanzt.

Ein besonderer Dank gilt allen Mitwirkenden, die sich für den Erhalt dieses ortsgeschichtlichen Kleinods eingesetzt haben – darunter auch Bettina Dörr und ihr Blumengeschäft, das die Bepflanzung im Vorfeld übernommen hat.

In einem letzten Schritt sollen nun noch Randsteine rund um das Beet gesetzt werden, um die Anlage dauerhaft zu sichern und optisch abzurunden. Damit findet ein Projekt seinen Abschluss, das eindrucksvoll zeigt, was mit Gemeinschaftssinn und lokalem Engagement so alles bewegt werden kann.

Eppelborn, 31. Oktober 2025

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