Im Rahmen seiner Unternehmenstour war Bürgermeister Andreas Feld am vergangenen Montagvormittag in Wiesbach unterwegs und besuchte gleich zwei traditionsreiche Betriebe, die fest in der Dorf- und Unternehmenslandschaft verwurzelt sind.
Erster Anlaufpunkt war Edeka Kessler in der Ortsmitte. Was 1961 mit einem kleinen Getränkemarkt begann, hat sich längst zu einer festen Institution entwickelt. Geschäftsführer Horst Kessler, der das Geschäft von seiner Mutter übernommen hat, beschäftigt heute 19 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im rund 500 m² großen Markt. Mit einem umfangreichen Sortiment von Lebensmitteln über Drogerieartikel bis hin zu Spielwaren bietet Edeka Kessler alles, was man zum täglichen Leben braucht. Auch wenn der Standort schon seit rund 40 Jahren in der Ortsmitte angesiedelt ist und längst Horst Kessler das Geschäft führt, sagt man in Wiesbach noch immer: „Ma gehn zum Trin inkaafe.“ Trotz der Herausforderungen, insbesondere beim Thema Fachkräftemangel an der Frischetheke, bleibt der Markt ein beliebter und wichtiger Einkaufsort – nicht nur für die Wiesbacherinnen und Wiesbacher, sondern auch für Kundschaft aus den Nachbarorten.
Im Anschluss besuchte Bürgermeister Feld die Günther Gabler GmbH in der Grubenstraße. Das von Detlef und Felicitas Gabler geführte Unternehmen ist ein kompetenter Ansprechpartner in den Bereichen Holzbau, Dach, Fenster und Fassaden. Inzwischen hat sich die Firma auf größere Bauprojekte spezialisiert und fertigt unter anderem große Wandelemente für Kita- und Wohngebäude. Da die Produktionshalle in Wiesbach mittlerweile an ihre Grenzen stößt, wird ein Teil der Elemente in Kell am See produziert – langfristig ist jedoch der Bau einer neuen Halle in Burbach geplant. Aktuell beschäftigt die Günther Gabler GmbH zwölf Mitarbeiter. Wie viele andere Betriebe spürt auch sie den Fachkräftemangel, umso erfreulicher ist es, dass mit Sohn Jonas Gabler die nächste Generation der Familie ebenfalls Expertise einbringt: Er leitet inzwischen die Firma Louis Arend GmbH, ebenfalls im Bedachungs- und Fassadenbau tätig, mit 35 Beschäftigten.
Beide Betriebe zeigen eindrucksvoll, wie sehr unternehmerisches Engagement, Tradition und Innovation in unserer Gemeinde verwurzelt sind. Sie tragen nicht nur wirtschaftlich, sondern auch gesellschaftlich und kulturell viel zu unserem Gemeindeleben bei. Vielen Dank für die spannenden Einblicke!