Der Humeser Karnevalsverein „Die Backowe“ (HuKV) hatte den Big Eppel an drei Tagen fest in Narrenhand und einmal mehr bewiesen, wie lebendig und mitreißend die Faasend in unserer Gemeinde ist. Von Freitag bis Sonntag verwandelte sich unser Kultur- und Kongresszentrum in einen echten „Stimmungs-Backowe“ – mit zwei großen Kappensitzungen und einer fröhlichen Kinderkappensitzung als krönendem Abschluss.
Sowohl bei der ersten als auch bei der zweiten Kappensitzung erwartete das Publikum ein prall gefülltes Programm mit allem, was die Faasend ausmacht: politischer Humor, scharfzüngige Büttenreden, mitreißende Musik und beeindruckende Tanzdarbietungen. Über 100 Aktive brachten die Bühne zum Beben und wurden im Big Eppel wie Stars gefeiert.
Nach dem stimmungsvollen Auftakt mit der HuKV-Hymne und einem Rückblick auf die vergangene Session marschierten Elferrat, Garden und das Prinzenpaar der Eppelbootze in den Saal ein. Präsidentin Eva Hoffmann führte gemeinsam mit Kai Broschart und Aljoscha Schmitt charmant, souverän und schlagfertig durch das Programm. Unterstützung kam unter anderem von Chefhostess Desiree König und HuKV-Praktikant Luan Delestowicz, die ebenfalls für viele Lacher sorgten.
In der Bütt wurde kein Blatt vor den Mund genommen: Ob Jahresrückblicke mit viel Lokalkolorit, musikalische Weltreisen, witzige Zwiegespräche oder pointierte Seitenhiebe auf das Weltgeschehen – das Publikum dankte es mit kräftigem Applaus. Für beste Stimmung sorgten auch die musikalischen Beiträge und das gemeinsame Einstudieren des Sessionslieds.
Ein besonderes Highlight waren die zahlreichen Garde- und Showtänze: Choreografie, Ausdruck und aufwendig gestaltete Kostüme zeigten eindrucksvoll, wie viel Trainingsfleiß und Leidenschaft hinter den Auftritten stecken. Spätestens beim großen Finale hielt es niemanden mehr auf den Stühlen – es wurde mitgesungen, geschunkelt und gefeiert.
Am Sonntag gehörte die Bühne dann den jüngsten Narren. Bei der Kinderkappensitzung war das Programm ganz auf die kleinen Faasebooze abgestimmt – bunt, fröhlich und kindgerecht. Das Programm wurde an diesem Tag vor allem von den Kleinsten beziehungsweise den Jüngsten im Verein gestaltet, was deutlich zeigt: Um den närrischen Nachwuchs in Humes muss man sich keine Sorgen machen.
Was an diesen drei Tagen auf der Bühne zu sehen war, ist nur möglich, weil im Hintergrund unzählige helfende Hände mit anpacken. Vom Bühnenaufbau über Dekoration, Kostümarbeit und Trainingsstunden bis zu Thekendiensten und Aufräumarbeiten – beim HuKV zieht die ganze Vereinsfamilie an einem Strang.
Auch Bürgermeister Andreas Feld ließ es sich nicht nehmen, bei einer der Sitzungen vor Ort zu sein und die großartige Stimmung sowie das Engagement der Aktiven persönlich mitzuerleben.
Nach den Sitzungen wurde natürlich noch gemeinsam weitergefeiert – ein rundum gelungenes Faasend-Wochenende, das wieder einmal gezeigt hat: Humes, du bist ein Gefühl!
Eppelborn, 30. Januar 2026